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Verstehen, wie ich ticke
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lieren so manches über Nahrung. Nahrung, Nahrungsüberfluss wird »[…] nicht
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nur als Fülle guter Dinge im Allgemeinen empfunden, sondern als reichlich vorhandene allgemeine Sicherheit« (Bettelheim 1997, S. 171). Schwere und frühkindliche Mangelerlebnisse führten – so Bettelheim weiter – zu einer ausgeprägten
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Angst in Bezug auf Nahrung, im Gegenzug das Vorhandensein von Nahrung zur
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Spannungsabfuhr und Sicherheit. Der Abschluss eines jeden Workshops beinhaltet zwingend eine positive Möglichkeit des Handelns und ein ›Übergangsobjekt‹
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(z. B. Kraftsteine, ›Schamfänger‹ oder Trau-dich-Armbändchen).
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Nur nicht für die Katz – über Nachhaltigkeit
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Die Pädagog*innen, die Leitungen, therapeutische Fachdienste, nicht wenige sind
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mit den Auswirkungen der KiWos beschäftigt, es bedarf also der Transparenz. Für
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die Gruppen empfehlen wir einen Brief an die Kolleg*innen, in dem wir – mit den
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Mädchen* und Jungen* abgesprochen – Inhalte etc. und Vorschläge für den Gruppenalltag, z. B. zur Stressregulation, beschreiben. Immer wieder macht es Sinn,
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Themen wie Stressregulation, Übertragung, Dissoziation in den Teams zu vertiefen. Kleine Kärtchen über traumapädagogische Inhalte als ›Wissen to go‹ erleichtern die Beschäftigung mit denselben. Ein Materialkoffer – z. B. mit einem laminierten dreieinigen Gehirn oder dem Stressfass, verschiedene kleine Gegenstände
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zum Stressabbau, transparentes Papier zum verbildlichen von Übertragungen –
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bietet die Möglichkeit, Inhalte der KiWos in den pädagogischen Alltag zu integrieren. Dies hilft den Mädchen* und Jungen*, ihre erworbenen Erkenntnisse und
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Handlungsfähigkeiten zu sichern.
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Vor allem aber erfahren die Pädagog*innen, dass es nicht so schwer ist, über
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herausfordernde Lebensumstände zu reden. Als Beispiel kann der hier nachhaltige
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Umgang oder Bezug auf das ›Innere Team‹ des jungen Menschen dienen. In einer
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Gruppe haben die Kinder und Jugendlichen Collagen gebastelt. Diese hängen in
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ihrem Zimmer, sie können sich ihrer Anteile immer wieder vergewissern. In einer
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anderen Gruppe haben die Mädchen* und Jungen* einen Umschlag, in dem ihre
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verschiedenen Persönlichkeitsanteile auf Kärtchen geschrieben, stecken. Aktiv
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werden sie aufgefordert, diese jederzeit ergänzen zu können, sollten sie einen neuen Anteil entdecken.
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In Gruppenabenden werden regelmäßig Themen aus den KiWos wiederholt.
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Das Gewahrwerden innerer Anteile ist eine der vielen Möglichkeiten der Selbstregulation. Aussagen wie »Der rennt, wenn‘s brennt« oder »Die Wut ist immer ganz
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schnell vorne« sind eine Einladung an uns, mit den Mädchen* und Jungen* ihre
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Möglichkeiten der Selbstregulation zu suchen. Ein siebenjähriger Junge beschrieb
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das Entdecken seines inneren Teams als »das Finden eines Schatzes, als Reichtum
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und als ein Kompliment an den Körper«.
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