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Die Entstehung
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Die Entstehung
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Schon seit einiger Zeit sind Workshops mit Mädchen* und Jungen* Teil traumapädagogischer Praxis. Bereits in ersten Workshops zur Entstehung von Stress und
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zur Stressregulation (z. B. Bausum 2016) wurde deutlich, wie begeistert und interessiert die Mädchen *und Jungen*solches Wissen aufnehmen. Die Inhalte wurden
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erweitert. Anja Sauerer, Wilma Weiß und Therapeutinnen des Antonia-Werr-Zentrums (AWZ) in St. Ludwig, veranstalteten zur Vorbereitung des Buchprojektes
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»Hey, ich bin normal« eine umfassendere Reihe zum Traumawissen für die jungen
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Frauen aus dem Heimrat im AWZ. Darin wurden neben den Themen Entstehung
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von Stress und Stressregulation auch Themen wie Übertragung, Bindung, Dissoziation und vieles andere mehr behandelt.
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2022 startete die Landeshauptstadt München eine erste Weiterbildung für Fachmenschen, die Workshops für Mädchen* und Jungen* zukünftig gestalten und
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durchführen werden. Nachdem schon während der Ausbildung Kinder-Workshops – KiWos so unsere Bezeichnung – in den städtischen Heimen durchgeführt
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wurden, sammelten die Pädagog*innen und Psycholog*innen zahlreiche weitere
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neue Erfahrungen. Hierzu gehören zum Beispiel besondere Kenntnisse bezüglich
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der konkreten Gestaltung der Workshops sowie deren Nachhaltigkeit in der Wirkung, sowohl bei den einzelnen Kindern selbst als auch in den Wohngruppen und
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der Einrichtung insgesamt.
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Uff, nicht ohne – die Themen und ihr Nutzen
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Das Fassmodell zur Veranschaulichung unterschiedlicher Stresslevel – »Wenn du
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in deinem Leben schon viel Stress hattest, läuft dein Fass schneller über« – entlastet enorm. Mit dieser Entlastung können die Mädchen* und Jungen* überlegen,
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was ihnen Stress macht, wie und wo sie diesen im Körper spüren und wie sie ihn
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regulieren können. Dieser Prozess wird ganz praktisch erlebt: Jedes Kind sitzt vor
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einem gläsernen Gefäß und hat daneben Kieselsteine unterschiedlicher Größe als
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Ausdruck für das, was in der Vergangenheit Stress bereitet hat. Jedes Kind füllt
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nun intuitiv eine Menge an großen und kleinen Steinen in das Gefäß, die dem
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Empfundenen entsprechen. Jetzt wird Wasser nachgefüllt. Für jeden zusätzlichen
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Stress, mit Schule, Familie etc. kommt Wasser hinzu. Sind schon viele Steine im
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Glas, d. h. wenn schon viel Grundstress vorhanden ist, läuft das Gefäß sehr viel
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schneller über. Dann werden die Kinder angeleitet, in sich hinein zu fühlen: Was
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passiert dann? Wie erlebe ich das? Ist es ein Kribbeln in den Händen, ein großer
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Druck im Oberbauch oder schwere Beine? Welche Farbe finde ich für dieses Gefühl? Und wo sitzt es im Körper? Anschließend malen die Mädchen* und Jungen*
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ihren empfunden Stress(-ort) auf ein Lebkuchenmännchen.
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