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» … mit einer Ansammlung von Einzelkämpfern«
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Fokus und geriet dann wieder schnell aus dem Blickfeld. »[…] 2003 hat Winkler
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resümierend festgestellt, dass eine für die Pädagogik relevante Forschung zur Erziehung in der Gruppe fehle« (Hartwig/Kanz/Schone 2010, S. 9). 2013 stellen Behnisch, Lotz und Maierhof in einer Übersicht über die aktuelle Publikationslandschaft fest, »[…] dass die soziale Gruppenarbeit mit Kindern und Jugendlichen in
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den fachlichen Debatten nur einen geringen Stellenwert einnimmt […]« (Behnisch/Lotz/Maierhof 2013, S. 22).
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Weitgehend unbeachtet blieb in den pädagogischen Überlegungen auch die Frage, welche Auswirkungen es hat, wenn einzelne oder alle Mitglieder einer Gruppe
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traumatische Erfahrungen gemacht haben. Es wurde sogar abgeraten, mit ›soziopathischen‹ Kindern im Gruppenkontext zu arbeiten, wie es in einer Einführung in die
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Gruppenpsychotherapie mit Kindern von Ginott deutlich formuliert ist:
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»Diese Kinder sind oberflächlich, selbstsüchtig, triebhaft und imstande, ausgesprochene Grausamkeiten ohne die geringsten Anzeichen von Schuldgefühl
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oder Angst auszuführen. Sie […] versuchen vor allem, bei den Gruppenmitgliedern Haß zu schüren und den Therapeuten in die Verzweiflung zu treiben. […] In
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der Regel müssen [diese] Kinder von der Gruppenspieltherapie ausgeschlossen
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werden« (Ginnott 1979, S. 36f.).
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Erst durch das Aufkommen explizit traumapädagogischer Überlegungen und
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Konzepte ab dem Jahr 2002 wurden Überlegungen, die sich mit dieser Frage beschäftigen, diskutiert und vertieft.
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In allen pädagogischen Handlungsfeldern sind Kinder und Jugendliche anzutreffen, die traumatische Erfahrungen machen mussten. Es ist also eine logische
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Konsequenz, traumatische Erfahrungen von jungen Menschen nicht außer Acht
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zu lassen, wenn wir uns mit der Wirksamkeit und den Möglichkeiten der Gruppenpädagogik beschäftigen.
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Dazu findet man in der pädagogischen Fachliteratur wenige Beiträge. Sucht man
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in den Literaturbeständen anderer Fachgebiete, findet man jedoch immer wieder
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Anregungen, die sich auf pädagogische Handlungsfelder übertragen lassen. Veröffentlichungen aus den Bereichen der Friedens- und Konfliktforschung (Karger 2004;
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Perren-Klingler 1995), der Gruppenpsychotherapie (Yalom 2007), der Psychologie
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(Sader 2002), der Philosophie (Han 2005) und der Soziologie geben uns Anhaltspunkte, um Gruppenpädagogik und Trauma gleichzeitig zu denken.
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»Es ist an der Zeit, darüber nachzudenken, ob und welche fachlichen Entwicklungen in der Gruppenpädagogik notwendig sind, um den Ansprüchen heutiger
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Fremdunterbringung gerecht zu werden. Der Diskussionsbedarf ist immens«
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(Hartwig/Kanz/Schone 2010, S. 23).
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