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Kinder- und Jugendpsychiatrie: ein möglichst sicherer Ort durch traumapädagogische Haltungen
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wie transdisziplinären Patient*innenbesprechungen, wöchentlichen Behandlungsplanungssitzungen, Teamsitzungen, Fallsupervisionen, Intervisionen, Standortgespräche mit (elterlichen) Bezugspersonen, der Herkunftsschule und weiteren
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Fachpersonen schaffen auf Ebene der Mitarbeitenden äußere Sicherheit. Dazu haben Fachpersonen fundiertes Wissen hinsichtlich Psychotraumatologie und den
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Auswirkungen traumatischer Erlebnisse, welches strukturell in Form von Weiterbildungen und Vertiefungsmöglichkeiten gefördert werden muss. Den Fachpersonen gelingt es in ihren Interaktionen die Beziehungsebene zu thematisieren sowie
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Regeln und Konsequenzen aufgrund der eigenen Haltung und Person und nicht
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aufgrund institutioneller Strukturen der Klinik zu begründen. Grundlage hierbei
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ist die Schaffung einer fehlerfreundlichen Atmosphäre mit Unterstützung und
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Bestärkung seitens Leitung, selbstständig zu handeln, um auf die jungen Menschen und (elterlichen) Bezugsperson(en) bedürfnisorientiert reagieren zu können
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(Schmid 2021; Kahmen et al. 2022).
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Anforderungen an die Führungskräfte und die Institution
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Die innere Grundhaltung im Sinne von Überzeugungen und Wertvorstellungen
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von Menschen wird über frühe Erfahrungen geprägt und im sozialen Umfeld erworben bzw. verändert. Um auch unter Belastungen und Stress entsprechend den
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gemeinsamen Wertvorstellungen handeln zu können, braucht es nicht nur Qualifikationen, sondern auch eine wertorientierte Organisationseinheit, in der Mitarbeitende im Alltag Orientierung und fachliche Leitung erfahren (Schirmer 2013).
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• Leitbild: In einem gemeinsam erstellten Leitbild sollen Atmosphäre bzw. Milieu,
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die pädagogische Haltung, Maßnahmen und Individualität, Beziehungsgestaltung im professionellen Kontext, Partizipation und Wertschätzung sowie Art
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und Weise des Umgangs miteinander – nach innen und außen – für alle nachvollziehbar beschrieben sein.
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• Personalmanagement: Zur Verwirklichung des multiprofessionellen Behandlungsziels müssen die Mitarbeitenden über eine hohe Reflexionsfähigkeit, Beziehungs- und Konfliktfähigkeit, Belastbarkeit, Humor sowie emotionale Stabilität verfügen.
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• Gestaltung baulicher und räumlicher Gegebenheiten mit der Erfüllung folgender Rahmenbedingungen:
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– Sicherung der Grundbedürfnisse und Wahrung der Intimsphäre, z. B. Zimmer (Einzelzimmer) als Rückzugsort; diese können durch die Patient*innen
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selbst gestaltet werden.
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– Sicherheit und Wohlfühlatmosphäre in den Gruppenräumen, Schutz vor dem
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Wiedererleben traumatischer Erfahrungen.
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