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Strukturvoraussetzungen
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reflektieren, auf das Spektrum ihrer Praxisanforderungen zu beziehen und integrativ in Anwendung zu bringen« (Gahleitner 2012, S. 129). Werden diese traumapädagogischen Elemente bereits im Studium bzw. in der Ausbildung an die
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psychosozialen Fachkräfte vermittelt, haben diese in der Folge die Möglichkeit,
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ihre Erfahrungen systematisch an theoretische Wissensbestände rückzubinden
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und somit idealerweise ein geeignetes Rüstzeug für den oft herausfordernden Alltag zur Verfügung (Schmid/Schröder/Jenkel 2012; Schmid 2013).
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Strukturvoraussetzungen
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Die Fachkompetenz und das Engagement der Mitarbeiter*innen ist nicht die einzige Voraussetzung für eine traumapädagogisch orientierte Konzeption oder Umsetzung in einer Einrichtung. In einem Forschungsprojekt zur Umsetzung traumapädagogischer Inhalte nach umfassenden Schulungen (Gahleitner et al. 2015)
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wurde vielmehr deutlich: Das höhere fachliche Niveau und eine veränderte
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Grundhaltung – so die Mitarbeiter*innen selbst über den Prozess der Schulung –
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wird nur erreicht, wenn der Veränderungsprozess von der gesamten Organisation
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getragen und zwischen den verschiedenen Berufsgruppen und Leitungsebenen
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eine Arbeit auf Augenhöhe möglich wird, also ein kollegialer, interdisziplinärer,
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hierarchieunabhängiger Austausch entsteht. Das interprofessionelle Gefüge in der
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Einrichtung muss demnach mit den Entwicklungen einer gesteigerten Fachlichkeit mithalten können, und alle Fachkräfte müssen in der Lage und bereit sein,
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über das eigene Handeln und die eigene Haltung zu reflektieren bzw. sich infrage
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zu stellen. Interessant ist, dass die Mitarbeiter*innen auch anstrengende Seiten
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dieser Veränderungsprozesse schildern. Der Anspruch an die eigene Arbeit und
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aneinander steigt, das neue Wissen stellt tagtäglich Anforderungen mit erhöhtem
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Einsatz. Da diese »neue Belastung« jedoch den Kindern zugutekommt und damit
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sekundär auch wieder die Pädagog*innen entlastet, lässt sich insgesamt eindeutig
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eine Qualitätsverbesserung verzeichnen (Gahleitner et al. 2015; ähnliche Erfahrungen bei Schmid/Kaiser/Ziegenhain 2014). In einer weiteren Studie konnte
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nach der Implementierung traumapädagogischer Konzepte zudem eine deutliche
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Absenkung des Cortisolspiegels (Indikator für Stress) bei Fachkräften nachgewiesen werden (Schmid et al. 2017).
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Partizipative Strukturen gegenüber den Kindern und Jugendlichen bedingen
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offenbar auch partizipative Strukturen und Prozesse in den Organisationen, also
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eine wertgeleitete Organisations- und Personalentwicklung. Untersuchen wir Einrichtungen also auf ihre Tauglichkeit für traumapädagogische Arbeit, kristallisieren sich – organisationsethisch betrachtet – analog zu der traumapädagogischen
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Grundhaltung gegenüber den Kindern und Jugendlichen der wertschätzende Umgang und eine Kommunikation auf Augenhöhe innerhalb und zwischen den ver-
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