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Als das Kind zum Subjekt wurde …
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Reformerische und
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emanzipatorische Pädagogik
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Inspirationen für die traumapädagogische Praxis
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und Theoriebildung
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Christina Rothdeutsch-Granzer und Wilma Weiß
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Traumapädagog*innen müssen das Rad nicht neu erfinden: »Es gibt hervorragende pädagogische Traditionen, auf die wir uns beziehen können« (Kühn 2013,
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S. 26), z. B. reformpädagogische Anregungen und Inhalte der emanzipatorischen
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Pädagogik. Wie in der traumapädagogischen Debatte steht im Zentrum der Praxis
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und Theorie dieser historischen und heutigen Ansätze das Ziel, benachteiligte,
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auch traumatisierte Menschen in ihrer Selbstbemächtigung auf ihrem Weg vom
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Objekt – nämlich dem Objekt der Mächtigen und Herrschenden sowie dem Objekt interpersoneller und struktureller Gewalt – zum Subjekt ihres Lebens zu begleiten. In diesem Artikel werden einige Ansätze aus der Reformpädagogik des 19.
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Jahrhunderts, die einen Paradigmenwechsel in der Pädagogik einleitete, und
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Überlegungen aus der darauffolgenden emanzipatorischen Pädagogik des 20.
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Jahrhunderts in Erinnerung gerufen und mit zentralen Aspekten des jungen Fachgebiets der Traumapädagogik in Beziehung gesetzt.
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Als das Kind zum Subjekt wurde …
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Die Reformpädagogik wurzelt in der Erziehungs- und Schulkritik des ausgehenden 19. Jahrhunderts (Böhm 2012, S. 37). Reformpädagog*innen wandten sich
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gegen Schulstrukturen, die nicht selten körperlicher und geistiger Kindesmisshandlung gleichkamen. Sie polemisierten gegen die militaristische Erziehung in
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der Schule und stellten vom Kinde aus in den Mittelpunkt pädagogischer Überlegungen. Quasi als Vordenker begründeten Pestalozzi und Fröbel Ende des 18. bis
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Mitte des 19. Jahrhunderts die Vorstellung von Kindern als gleichwertige Bezugspartner*innen in der Interaktion. Pestalozzi (1746–1827) entwickelte den ganzheitlichen Ansatz: Mit Kopf, Hand und Herz sollen die Kinder lernen. Er integrierte emotionale Verbundenheit und Bindungsqualitäten in die Pädagogik.
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Die reformpädagogische Bewegung »[...] revolutionierte das Denken über Erziehung insofern, als sie die Blickwendung zur Subjektivität generell vornahm«
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