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Die Genese
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• die Entwicklung von Körpergewahrsein und Körperfürsorge;
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• die Selbstregulation von traumatischen Erinnerungsebenen und von traumatischem Stress;
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• Vertrauen in Beziehungen;
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• die Entwicklung einer respektierenden Haltung den eigenen Wunden/Schwierigkeiten/Beeinträchtigungen gegenüber;
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• Chancen für soziale Teilhabe (Weiß 2024, S.110)
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Traumabewältigung beschränkt sich nicht auf Traumatherapie. Letztere stelle – so
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Krüger und Reddemann (2007, S. 34) – » […] nur einen bescheidenen Baustein im
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Sinne der Verarbeitung und Heilung von traumatischen Lebenserfahrungen dar«.
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Traumabearbeitung, Traumaheilung, die Überwindung traumatischer Erfahrungen braucht »das Wiederherstellen von Vertrauen, das Wiedererlangen von Zuversicht, die Rückkehr zu einem Gefühl von Sicherheit und die Wiederverbindung
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mit der Liebe« (Perry/Szalavitz 2006, S. 291). Traumapädagog*innen können viel
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dazu beitragen.
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Traumapädagogik ist Bestandteil der Pädagogik und Sozialen Arbeit, sie ist
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auch elementarer Teil der Psychotraumatologie. Wie Silke Gahleitner betont, leisten Fachkräfte der Sozialen Arbeit und der (Heil-)Pädagogik mit Abstand den
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größten Anteil der Traumaversorgung (Gahleitner/Schulze 2009). Pädagog*innen
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bereichern die fachliche Diskussion mit ihren beruflichen Traditionen; sie kommen gegenüber dem klassifikatorischen Denken von Medizin und Psychiatrie eher
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aus dem subjektorientierten, prozesshaften und kontextorientierten, systemischen
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Denken.
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Die Genese
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Die Traumapädagogik ist in der pädagogischen Praxis entstanden. Angeregt durch
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die Enttabuisierung der sexuellen Gewalt gegen Frauen beschäftigten sich ab Ende
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der 1980er-Jahre Pädagog*innen in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
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und Pflegeeltern mit den Möglichkeiten einer besseren Unterstützung traumatisierter Mädchen* und Jungen*: Wie rede ich mit Mädchen* und Jungen* über sexuelle Gewalt, wie stärke ich sie, welche Schutzkonzepte braucht es in Einrichtungen etc. (Enders 1995; Bange/Deegener 1996; Weiß 1996). Mit der Erweiterung
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des Blickwinkels auf alle Formen von Gewalt gegen Kinder Mitte der 1990er-Jahre
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stieg das Interesse an den Auswirkungen anderer traumatischer Erfahrungen und
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die Frage nach den Möglichkeiten einer pädagogischen Begleitung (Stiftung ›Zum
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Wohl des Pflegekindes‹ 1998). Damit näherten sich die Pädagog*innen der bislang
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unangefochtenen Domäne der Psychotraumatolog*innen und Therapeut*innen,
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der Traumaarbeit. Die Renaissance der Bindungstheorie rückte die Bindungsbe-
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