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Hochuli Freund
31.7.17 S. 176
Teil 2 Arbeitsfeldspezifische Konkretisierungen und Arbeitsmaterialien
Was hat zum Gelingen beigetragen? Und was hat das Gelingen erschwert?
Renate Trawöger, Projektleiterin Stiftung Schürmatt:
Zum Gelingen beigetragen haben sicher die Rahmenbedingungen der Stiftung
Schürmatt: Die Organisation hat es ermöglicht für die Implementation genügend Ressourcen zeitlich und auch finanziell zur Verfügung zu stellen und
den Mitarbeitenden war und ist stets bewusst, dass die Implementation der Organisation ein wichtiges Anliegen ist. Die breite Akzeptanz der Mitarbeitenden
und die fachliche Begleitung durch die Wissenschaftlerinnen haben zum Gelingen beigetragen. Die Grösse der Organisation mit der hohen Anzahl an Mitarbeitenden und den verschiedenen Ausbildungsniveaus hat das Gelingen sicherlich erschwert, ebenso war die Weitergabe der Schulungsinhalte an das Team
durch die Multiplikatoren mancherorts ein Stolperstein.
Oliver Eglinger, Projektmitarbeiter Stiftung Schürmatt, interner KPG-Experte:
Durch die Schulung der einzelnen Prozessschritte und die Möglichkeit das Erlernte nachfolgend umzusetzen, war es möglich, anstehende Fragen direkt zu
klären und zu diskutieren und darauf aufbauend den nächsten Prozessschritt zu
implementieren. Das Fachwissen welches durch die Mitarbeitenden der Fachhochschule eingebracht wurde, hat viel zum Verständnis beigetragen. Verunsicherung bei den Teams trat dann auf, wenn Wissenschaftlerinnen und Praktiker
bei der Umsetzung des Konzepts KPG unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt
haben, beispielsweise bei der Perspektivenanalyse. Eine weitere Schwierigkeit
bestand darin, dass die einzelnen Teams in der Praxis in unterschiedlichen Tempi unterwegs waren in Bezug auf die Umsetzung der einzelnen Prozessschritte.
Zudem wurde das Wissen durch die Multiplikatorinnen unterschiedlich ans
Team weitergegeben.
Raphaela Sprenger-Ursprung, Projektmitarbeiterin HSA:
Das grosse Interesse der Mitarbeitenden an der Arbeit mit dem Konzept KPG.
Mir kam eine grosse Offenheit und Neugierde entgegen, es wurde deutlich, wie
sehr die Mitarbeitenden nach KPG arbeiten wollen. Eine gut spürbare Motivation sowie ein hohes Engagement sowohl von den Projektverantwortlichen,
als auch von den Abteilungsleitenden und den Teams waren massgebende Gelingensfaktoren der Implementation. Neben der Differenz-Problematik kam das
zeitliche Auseinanderfallen von Unterstützungsbedarf und -angebot erschwerend hinzu: Einige Teams befanden sich länger in einer suchenden Erprobungsphase und mussten ihre Fragen aufstauen, obwohl sie nach Orientierung brannten. Künftig ist es wichtig, für eine zeitnahe und unkomplizierte Unterstützung
der Teams Ressourcen zu binden.
2.2
Zusammenfassung und Ausblick
Bei den Reflexionen wird deutlich, dass die Projektbeteiligten aus Hochschule
und Praxis bei der Umsetzung des Konzepts KPG mancherorts eine unterschied176