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Hochuli Freund
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31.7.17 S. 5
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Vorwort
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Der vorliegende Materialienband unter dem Titel ›Kooperative Prozessgestaltung in der Praxis. Materialien für die Soziale Arbeit‹ ist Ausdruck und zugleich
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Resultat jahrelanger fachlich fundierter, sorgfältiger Auseinandersetzung mit
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dem Thema, den gesamten Unterstützungsprozess in der Sozialen Arbeit in
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kooperativer Weise mit Klientinnen und Klientensystemen methodengestützt,
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zielorientiert und nachvollziehbar zu gestalten. Grundlage und Ausgangspunkt
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bildet das 2011 erschienene Lehrbuch ›Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit‹ (Hochuli Freund/Stotz), in dem das Konzept hergeleitet und in
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seinen Grundzügen beschrieben wird, wobei ein besonderes Augenmerk auf die
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Darstellung der einzelnen Prozessschritte gelegt wurde. Im nun vorliegenden
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Materialienband wird in je spezifischen Zugängen aufgezeigt, wie unterschiedlich in den verschiedensten Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit mit der Methodik
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der Kooperativen Prozessgestaltung (KPG) gearbeitet werden kann. Dieser
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Rundgang durch die Landschaft der Sozialen Arbeit mit KPG gestaltet sich
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spannend und auch überraschend. Dabei zeigt sich, dass das Modell Ausdruck
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ist einer Denkfigur, an die sich Professionelle der Sozialen Arbeit – im Sinne eines Orientierungsrahmens, einer Hintergrundfolie – in der Kooperation mit
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Klientinnen halten können. Bei der Lektüre der verschiedenen Beiträge wird
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klar, was es heisst, in sorgfältiger und abgewogener Weise in ein jeweiliges Arbeitsfeld hineinzusehen, hineinzuhören, die Kooperation mit den Beteiligten zu
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suchen und gemeinsam den gesamten Unterstützungsprozess so zu gestalten,
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dass sich Anreiz und Motivation für gemeinsame Lösungen entwickeln. Dabei
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zieht sich wie ein roter Faden die Haltung der Kooperation als Leitlinie für die
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Soziale Arbeit durch, wenn aufgezeigt wird, wie das zugrundeliegende Konzept
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umgesetzt werden kann.
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Das oben beschriebene Lehrbuch hat sich seit seinem Erscheinen an der
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Hochschule für Soziale Arbeit der Fachhochschule Nordwestschweiz wie auch
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an andern Ausbildungsstätten als Grundlagenwerk bewährt und etabliert. Dies
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zeigt sich u. a. an diversen Weiterbildungsangeboten, Fachseminaren, Forschungsprojekten oder an der Verfassung von Bachelorarbeiten zur Methodik
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KPG. Vorteil wie auch Nachteil dieses generalistischen Lehrbuchs ist, dass es
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trotz vieler Beispiele auf einer relativ abstrakten Ebene bleibt, indem es neben
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den zugrundeliegenden Herleitungen das Konzept und die einzelnen Prozessschritte ausführlich beschreibt und dazu jeweils mögliche Methoden nennt
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bzw. vorstellt. Eine Implementierung des Konzepts in verschiedenen Arbeitsfeldern ist aber nicht so ohne Weiteres möglich. Deshalb hat sich die Herausgeberin Ursula Hochuli Freund entschlossen zusammen mit ihren Mitarbeitenden
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