Generated pages/ subfolders for all documents: - arbeit: 386 pages - praxis: 297 pages - EPG: 11 pages Page numbers are 0-based PDF indices matching the book viewer. Extracted using pdftotext.
39 lines
2.4 KiB
Markdown
39 lines
2.4 KiB
Markdown
Hochuli Freund
|
||
|
||
31.7.17 S. 174
|
||
|
||
Teil 2 Arbeitsfeldspezifische Konkretisierungen und Arbeitsmaterialien
|
||
|
||
2
|
||
|
||
Herausforderungen und Gelingensfaktoren bei
|
||
einem Implementationsprozess
|
||
|
||
In diesem Kapitel werden Herausforderungen und Gelingensfaktoren des Implementationsprozesses schrittweise dargelegt, indem die verschiedenen Projektbeteiligten Erkenntnisse aus dem Implementationsprozess einzeln in schriftlicher Form darlegen.
|
||
|
||
2.1
|
||
|
||
Reflexionen zum Projekt
|
||
|
||
Die nachfolgenden Fragen wurden von den drei Wissenschaftlerinnen der
|
||
Hochschule und den zwei Praktikern einzeln bearbeitet. Es finden sich je Frage
|
||
immer Ausschnitte der Reflexionen aus Sicht von Hochschule und Praxis.
|
||
Welches waren die grössten beiden Herausforderungen bei diesem
|
||
Implementationsprozess?
|
||
Ursula Hochuli Freund, Projektleiterin HSA:
|
||
Die grössten Herausforderungen ergaben sich aus dem Umstand, dass die Logik
|
||
des Fallbearbeitungs-Tools nicht immer der Logik professionellen Handelns
|
||
nach KPG entspricht. Eine erste Herausforderung bestand darin, diese Differenz gegenüber den Leitungspersonen nachvollziehbar deutlich zu machen,
|
||
Schulungsschwerpunkte festzulegen und einen Umgang mit dieser DifferenzProblematik zu finden. Eine zweite Herausforderung bestand darin, bei den
|
||
KPG-Schulungen der Abteilungsleitenden zugleich auch die Frage zu bearbeiten, wie diese das Wissen in ihren Teams weitergeben würden. Diese beiden
|
||
Ebenen gleichzeitig zu thematisieren, war hoch anspruchsvoll, v. a. auch für die
|
||
Teilnehmenden. Im Rückblick denke ich, dass wir noch mehr Gewicht auf diese
|
||
Multiplikatorinnen-Aufgabe legen müssten.
|
||
Renate Trawöger, Projektleiterin Stiftung Schürmatt:
|
||
Eine der Herausforderungen war, die hohe Anzahl an Mitarbeitenden mit verschiedenen Ausbildungsniveaus für die ›neue Entwicklungsplanung‹ zu gewinnen und zu motivieren. Dies ist im Vorfeld sehr gut gelungen und die meisten
|
||
Mitarbeitenden haben sich auf diesen Prozess eingelassen. Die Akzeptanz der
|
||
neuen SPG ist heute hoch und die Mitarbeitenden sehen darin einen Nutzen. Bedingt durch die hohe Anzahl an Mitarbeitenden und der ›branchenbedingten‹
|
||
unregelmässigen Arbeitszeit war die Planung der Schulungen eine weitere Herausforderung und sehr zeitintensiv: Der Koordinations- und Organisationsaufwand, um allen die Teilnahme an den Schulungen zu ermöglichen, war erheblich, dazu kommt die Vermittlung der Inhalte an abwesende Teammitglieder.
|
||
|
||
174
|