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• durch Klienten(systeme) validierte Erklärungen nutzen Fachebene: • Diskussion der Fallüberlegungen, Erklärungen und interventionsbezogenen Folgerungen im intraprofessionellen Team • (bei einigen rekonstruktiven Methoden): Kooperation Wissenschaftler – Professionelle • soziale Diagnose in den interprofessionellen Diskurs einbringen Kompetenzen Um einen Fall verstehen und daraus Folgerungen ableiten zu können für Interventionen, brauchen Professionelle verschiedene Kompetenzen. Für die Methode des Theoriegeleiteten Fallverstehens erforderlich sind: • über ein breites und fundiertes Wissen über unterschiedliche Theorien verfügen und nach empirischen Forschungsergebnissen recherchieren können • geeignete Wissensbestände auswählen und differenziert nutzen können für das Fallverstehen, schlüssige Verbindungen zwischen Theorie und Fall herstellen können • Erklärungen zur Fallthematik fokussieren können (mittels erklärender Hypothesen) • Komplexität angemessen reduzieren, die wichtigsten Erklärungen auswählen und eine Veränderungsrichtung schlüssig herleiten können • diagnostische Erkenntnisse in angemessener Weise in den dialogischen Verständigungsprozess mit dem Klienten(system) einbringen und die von ihm als hilfreich erachteten Erklärungen speziell berücksichtigen können • Interventionsüberlegungen und Aufgaben für die Professionellen ableiten können Für die rekonstruktiven Methoden sollen Professionelle • über fundiertes Wissen über die Rekonstruktionsmethode verfügen und – u. U. – Datenerhebung und Datenauswertung gemäß den methodischen Vorgaben durchführen können • mit Wissenschaftlerinnen, welche die Fallrekonstruktion durchführen oder begleiten, aufgabenbezogen und zielgerichtet zusammenarbeiten können