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• den Einsatz der Beteiligten im Hinblick auf das Einhalten der
Zielvereinbarungen
• die gewählten Interventionen, Methoden und Instrumente
(Arbeitsweisen) in Bezug auf die Zielerreichung
• die Umwelteinflüsse
• die inter- und intraprofessionelle Kooperation
• die Angemessenheit der eingesetzten Mittel
• die entstehenden Kosten (vgl. ebd.:133).
Das Controlling in der Sozialen Arbeit beinhaltet immer auch ein
vorausschauend angelegtes Überprüfen, um Optimierungschancen
erkennen zu können. Es ist demnach zu fragen, zu welchen Aspekten man
Erkenntnisse erlangen möchte und was diese für den weiteren
Prozessverlauf bedeuten. Simmen et al. sehen in einem umfassenden
Controlling eine große Chance, wenn es Klientinnen mit Unterstützung
von Sozialpädagogen gelingt, nicht nur neue Strategien zu erlernen,
sondern diese auf den Alltag zu transformieren. Dies setzt ein Bewusstsein
voraus, wie Lernen bei den Klientinnen funktioniert (vgl. Simmen et al.
2008:35).
Neben dem Schaffen von Transparenz (Informationsnotwendigkeit) und
der fortdauernden Dokumentation der
Fallbearbeitung/Unterstützungsleistungen sehen wir das Controlling als
dritte wesentliche Aufgabe der Koordinationsperson oder
Systemvernetzerin bei der Interventionsdurchführung.
13.5
Dokumentation
Bereits im ersten Prozessschritt Situationserfassung haben wir darauf
hingewiesen, dass Daten, Fakten, Beobachtungen etc. schriftlich
festgehalten werden sollen, ohne aber genauer auszuführen, wie dies zu
geschehen hat. Nun sollen im Zusammenhang mit der
Interventionsdurchführung einige Hinweise zur Aktenführung bzw.
Dokumentation gegeben werden, die in Bezug auf alle Prozessschritte gültig
sind.
Dokumentationen werden von Professionellen über Klientinnen
geschrieben. Sie werden für ausgewählte Klienten(gruppen) oder
Adressatengruppe mit einem bestimmten Auftrag oder Ziel verfasst. Der
Inhalt bezieht sich auf einen spezifischen Zeitraum und fokussiert zum
einen die Interventionen bzw. die sozialarbeiterische Unterstützungsarbeit
und zum andern die Veränderungen und Entwicklungen einer Klientin.
Dokumentationen sind das Ergebnis der Aktenführung; es sind die auf
Papier oder elektronisch, akustisch oder optisch gespeicherten und
abgelegten Daten (vgl. Geiser 2009:28; Kap. 8.5). Bei der Aktenführung
handle es sich »um Tätigkeiten, die
• reflektiert (überlegt),
• systematisch (nach einem sachlogischen Verlauf gesteuert, d. h. auch
zielgerichtete),
• objektivierbar (sachbezogen, begründbar),