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Hochuli Freund
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31.7.17 S. 183
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Variationen zum Prozessgestaltungsmodell
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• Haben wir den Fall ausreichend verstanden? Haben wir den Kern des
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Problems (der Bewältigungsprobleme des Klienten, der hemmenden Interaktionsdynamik etc.) erfasst und erhellt? welches war der Aha-Moment
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im Verstehensprozess? Ist eine kohärente Deutung entstanden? Welche
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Lösungsmöglichkeiten scheinen darin auf? (Fach- & evtl. Klientenebene,
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Diagnose)
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• Welche Veränderungen wünschen wir uns, streben wir an? (Fachebene,
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Ziele)
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• Wohin soll diese gemeinsame Reise gehen? Welches ist das wichtigste Ziel
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für Sie, was möchten Sie erreichen? Wie wird die Situation aussehen,
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wenn das Problem gelöst ist? (Klientenebene, Ziele)
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• Welche Ideen haben Sie, was Sie tun möchten? Was hat sich in Ihrem bisherigen Leben als Vorgehen bewährt? (Klientenebene, Interventionsplanung)
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• Welche Ressourcen gibt es (im Klientinnensystem, bei uns)? Welche Vorgehensmöglichkeiten fallen uns ein/sind geeignet/haben sich in einem ähnlichen Fall schon einmal bewährt? Was würde jede dieser Möglichkeit
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wahrscheinlich bewirken? Welche unerwünschten (Neben-)Folgen hätte
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sie allenfalls? Wofür entscheiden wir uns? Wer macht wann was? (Fachebene, Interventionsplanung)
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• Wie läuft es? Wo braucht es Modifikationen? Wann braucht es einen gemeinsamen Zwischenhalt? Welches sind die nächsten Schritte? (Klienten& Fachebene, Interventionsplanung)
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• Zeigen sich unerwartete Entwicklungen, unerwünschte Nebeneffekte? Ist
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unser Aktivitätsgrad angemessen? Wie geht es uns selber dabei? (Fachebene, Interventionsdurchführung)
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• Wie war es? Was hat es gebracht, wie beurteilen wir Prozess und Ergebnis? Was können wir daraus lernen? (Klienten- & Fachebene, Evaluation)
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• Wie hat der Klient die gemeinsame Zeit erlebt? Was war toll? Was war
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vielleicht auch schwierig, unangenehm? Wie hat er den Kontakt mit der
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Sozialpädagogin erlebt? Welchen Rat kann er geben, was sie bei einem anderen Nutzer besser nicht machen sollte bzw. unbedingt auch so machen
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sollst? Was hat er über sich Neues gelernt? (Klientenebene, Evaluation)
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• Welches war die grösste Überraschung/die schwierigste Hürde? Was haben
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wir möglicherweise vernachlässigt? Welche Gefühle waren mit dieser Fallarbeit verbunden? Worüber freuen wir uns? Womit sind wir besonders zufrieden? In welchem Verhältnis sehen wir Aufwand und Ertrag? Was gilt
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es bei der Weiterarbeit in diesem Fall unbedingt zu berücksichtigen? Was
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können wir für andere, ähnliche Fälle lernen? (Fachebene, Evaluation)
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1.4
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Symbole und Metaphern
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Eine kreative Variante der Nutzung des Prozessmodells stammt nicht in erster
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Linie von uns selber. Am Ende eines fast dreijährigen Zusammenarbeitsprozes183
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