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Unterstützung für Mädchen und Jungen bei häuslicher Gewalt
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deren Einhaltung und das Erleben der Kita als einem Raum, in dem Gewalt
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generell nicht geduldet wird. Und nicht zuletzt erfahren hier betroffene Kinder Freude und Spaß - trotz ihrer schwierigen Lebensumstände (vgl. Projekt
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PräGT 2004: 63ff).
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Ausblick
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Das Projekt hat vieles in der Kita und bei jeder einzelnen Erzieherin verändert.
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Alle haben die Erfahrung gemacht, dass die Beschäftigung mit einem schwierigen und tabuisierten Thema auch Freude machen kann. Dies wurde z.B.
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an den lebendigen, praxisnahen Fortbildungen, an den kreativen Projekten
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mit den Kindern und dem guten Gefühl, sich jetzt sicherer zum Thema zu
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fühlen, deutlich. Am Projektbeginn wären Gespräche mit Müttern und/oder
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Vätern zu sensiblen Themen nicht mit dieser inneren Sicherheit verlaufen und
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es hätte kein Informationsmaterial zu häuslicher Gewalt im Eingangsbereich
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der Kita gelegen. Haltungen und Vorurteile hätten sich nicht verändert und
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betroffene Kinder und Mütter wären allein geblieben. Jetzt kennen Erzieherinnen das Hilfenetz ihrer Stadt und verstehen, warum es für gewaltbetroffene Frauen nicht leicht ist, sich von ihrem Partner zu trennen. Sie haben ein
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Gespür dafür bekommen, wie wichtig geschlechtergerechte Erziehung in der
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Kita ist. Darüber hinaus können sie durch gezieltes Beobachten und Dokumentieren von Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern erste Schritte der Hilfe einleiten. Und sie bieten insbesondere von häuslicher Gewalt betroffenen
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Kindern einen Schutz- und Schonraum, indem Gewalt in der Kita konsequent
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geächtet und Grenzen hier möglichst nicht überschritten werden.
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Wir möchten allen Interessierten Mut machen, sich mit dem Thema häusliche Gewalt vertraut zu machen, um so v.a. Unsicherheiten und Handlungsunfähigkeit zu überwinden. Die Ergebnisse von „PräGT“ sollen dabei Unterstützung sein.23
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Literatur
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Landgrebe, G./ Borris, S./ Schulz, V./ Dr. Sellach, B. (2004): Projekt PräGT. Ein Praxisleitfaden zur
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e.V. Bonn
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23 Wenn Sie und/oder Ihre Einrichtung Interesse an einer individuellen Fortbildung zu Themen
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des Projektes haben (Kinder als Betroffene häuslicher Gewalt, Kompetenz im Elterngespräch, Geschlechtergerechte Erziehung, etc.), wenden Sie sich bitte an Susanne Borris, Tel. 0361/7894063
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oder susanne.borris@web.de. Der Praxisleitfaden kann unter der Art.Nr. 02042 gegen eine Unȱ ȱ ŝǰśŖȱ ǧȱ ȱ ȱ ȱ DZȱ ȱ ȱ ȱ ǯǯǰȱ
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Verlag/Vertrieb, PF 410163 in 53023 Bonn, Fax: 0228-6685209.
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