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Der Aktionsplan der Bundesregierung zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen

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projekt gegen häusliche Gewalt BIG das Angebot „Zusammenwirken von Jugendhilfe und Schule zur Intervention und Prävention von häuslicher Gewalt

  • ein innovatives Projekt (ZIP)“ konzipiert und eine entsprechende Förderung beantragt hat. Für den Bereich der Intervention ist auf das oben dargestellte Projekt der Arbeiterwohlfahrt in Mecklenburg-Vorpommern zu verweisen, das an den bestehenden Interventionsstellen ansetzt und dort (zunächst in zwei Einzugsbereichen) ein eigenständiges Unterstützungsangebot für Mädchen und Jungen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, bereitstellt.

Neue Unterarbeitsgruppe der Bund-Länder-AG Häusliche Gewalt zur Prävention von häuslicher Gewalt im schulischen Bereich Die frisch gegründete Arbeitsgruppe zum Thema Prävention von häuslicher Gewalt im schulischen Bereich unter Leitung des Deutschen Forums Kriminalprävention (DFK) hat es sich zur Aufgabe gemacht, zunächst die vorliegenden Projekte und Maßnahmen zum Bereich Schule und häusliche Gewalt sowie verwertbare Erfahrungen aus anderen Gewalt- oder Interventionsbereichen für diese Aufgabenstellung zusammenzustellen, um danach auf der Grundlage dieser Bestandsaufnahme Eckpunkte und Empfehlungen für die Entwicklung von Präventionsangeboten zur Thematisierung von häuslicher Gewalt im Bereich Schule zu entwickeln. Damit sollen Stellen, die solche Projekte zur Prävention und Intervention bei häuslicher Gewalt mit den Adressaten Kinder und Jugendliche aufbauen wollen, unterstützt werden.

Perspektiven und Herausforderungen Erkennbar ist, dass mit den dargestellten, auf Bundesebene und Landesebene vorgenommenen Aktionsplänen und den darin enthaltenen Maßnahmen zur Bekämpfung von häuslicher Gewalt gegen Frauen, richtige Weichenstellungen vorgenommen und Ansätze zur Konzipierung und Bereitstellung von Maßnahmen und Angeboten für betroffene Kinder und Jugendliche unternommen worden sind. So haben sich beispielsweise die Kooperationsprojekte als Modellprojekte in der Praxis bewährt. Die neuen Gesetze greifen. Deutlich ist aber durch die beiden Studien des BMFSFJ, die repräsentative Untersuchung zu Lebenssituation, Sicherheit und Gesundheit von Frauenund die WiBIG-Studie über Intervention und Unterstützung bei häuslicher Gewalt auch geworden: Die Arbeit ist nicht beendet. Wir haben wichtige Hinweise für weitere Aktivitäten in Praxis, Wissenschaft und Politik sowohl auf Bundes- als auch auf Landes- und kommunaler Ebene erhalten, um den Abbau von Gewalt gegen Frauen und ihre Kinder weiterverfolgen und noch