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Unterstützung für Mädchen und Jungen bei häuslicher Gewalt
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Beziehungsfähigkeit
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Gerald Hüther (2002), einer der bekanntesten deutschen Hirnforscher ist der
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Auffassung, dass das wichtigste, was Kinder lernen sollen, die Beziehungsfähigkeit ist. Alles, was dazu führt, dass sich die Beziehungsfähigkeit von Menschen verbessert, so Hüther, ist gut für das Gehirn. Alles, was die Beziehungsfähigkeit einschränkt, ist schlecht für das Gehirn.
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Auch unter diesem Aspekt ist die Erfahrung, die die Kinder in einer Gruppe machen können, von großem Wert. Ist die Beziehung zum eigenen Vater
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oder Mutter von großer Verunsicherung geprägt, sind die Erfahrungen und
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das Erleben anderer, positiv besetzter Beziehungen umso heilsamer. Dies gilt
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in der Gruppe für die Beziehung der Kinder zu den Therapeuten wie auch die
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Beziehung der Kinder untereinander.
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Symbolebene
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Zur Verarbeitung ihrer erlebten Erfahrungen und Emotionen wählten wir
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nicht das Nachspielen von real erlebten Situationen in ihrer Familie. Vielmehr
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gingen wir davon aus, dass Kinder im symbolischen Spiel ihre Thematik konstellieren und inszenieren. Dabei ist nicht notwendig zu erfassen, was real
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vorgefallen ist, sondern wie das Kind das Vorgefallene erlebt, erfahren, erfühlt und interpretiert hat. Im Spiel wird die Thematik, der Konflikt, das Problem verfremdet inszeniert und gleichzeitig auch verarbeitet. Das geschieht
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durch Rollenwahl, Bühnenaufbau, symbolisches Spiel, also durch eine aktive
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Gestaltung, so dass sich das Kind als kreativer Konstrukteur seiner eigenen
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Lebenswelt erlebt. Dabei zeigen die Kinder nicht nur, wie sie den Konflikt
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der Trennung und die familiären Probleme, die häusliche Gewalt erleben,
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sondern suchen und finden auch im Spiel spontane, kreative Lösungen. So
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schafften sich unsere Gruppenkinder im Spiel beispielsweise die Situation,
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einerseits einen wilden Bären einzufangen und gefangen zu nehmen, um die
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Bärenkinder zu beschützen. Als er dann aber eingesperrt und angebunden
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war, wurde er gehätschelt, versorgt, gepflegt. Damit drückten die Kinder ihre
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Ambivalenz dem gewalttätigen Vater gegenüber aus. Im Spiel konnten sie ihn
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bändigen und gleichzeitig ihre Sehnsucht nach einer liebevollen Beziehung
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stillen.
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„Auffangstation für verletzte Tiere in Afrika“
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Zum Gruppenanfang schlugen wir den Kindern eine Rahmenhandlung vor,
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die ermöglichen sollte, dass sie ihre Verletzungen, ihre Angst und Ausgeliefertsein in der familiären Verunsicherung über eine Rolle im Spiel auf der Symbole-
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