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Raw Blame History

Häusliche Gewalt als Thema der Ausbildung in der sozialen Arbeit

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Mangelnde Verschränkung der Geschlechterverhältnisse mit den Generationsverhältnissen4 Es ist vor allem ein Verdienst der Frauenbewegung, dass soziale Probleme wie beispielsweise häusliche Gewalt oder auch sexueller Missbrauch von Mädchen und Jungen enttabuisiert und im Zusammenhang mit Gewalt in den Geschlechterverhältnissen aufgedeckt wurden. Geschlechtstypische Diskriminierungen und häusliche Gewalt gegen Frauen wurden als Verletzungen von Menschenrechten definiert. Dabei ermöglichte es vor allem diese Erweiterung des Blicks von „Frauen“ auf „Geschlechterverhältnisse“, die individuelle Unterstützung der betroffenen Frauen zu erweitern um gesellschaftliche Interventionsstrategien zur Vorbeugung und Verhinderung von Gewalt in den Geschlechterverhältnissen zu ent’Œ”Ž•—ǯȱt‹Ž›ȱ›Š¡’œŽ— ’Œ”•ž—ǰȱ˜›œŒ‘ž—ǰȱ˜›Ȭȱž—ȱŽ’Ž›‹’•ž—ǰȱ[Ž—lichkeitsarbeit und Ausbildung wirkt(e) die Frauenbewegung auf diese Weise innovativ auf die Entwicklung von Theorie und Praxis in der Sozialen Arbeit. ž›ž—ȱŽ›ȱŽ•Ž’œŽŽ—ȱ[Ž—•’Œ‘”Ž’œȬȱž—ȱ˜›œŒ‘ž—œŠ›‹Ž’ȱ’œȱŽ›ȱ›beitsbereich „Gewalt gegen Frauen und Mädchen“ inzwischen in Deutschland gut verbreitet (etwa 370 Frauenhäuser, etwa 30 Mädchenhäuser, Notrufe, Zufluchtswohnungen, zahlreiche Beratungsstellen für Frauen und Mädchen, die misshandelt, vergewaltigt, sexuell missbraucht oder Opfer des weltweiten Frauenhandels bzw. der Zwangsprostitution wurden) (vgl. Brückner 2002: 372) Doch obwohl viele der Einrichtungen wie z.B. Frauenhäuser ihre Konzeptionen von Anfang an darauf einstellen mussten, dass die Frauen mehrheitlich mit ihren Kindern kommen, gab und gibt es wenig fachlichen Austausch mit den Arbeitsbereichen der Jugendhilfe, z.B. der Jugendämter oder der Familien- und Erziehungsberatung. In einem weiteren Bereich Sozialer Arbeit, der Männerarbeit, gibt es inzwischen eine Reihe etablierter Einrichtungen Sozialer Arbeit, die im Bereich der häuslichen Gewalt tätig werden und sogenannte Täterprogramme entwickeln und umsetzen. Dabei wurde insbesondere durch die Geschlechterforschung aufgedeckt, dass die derzeitige Konstruktion von Männlichkeit Gewaltbereitschaft verstärkt bzw. sogar verursacht. Ǯ ’Ž›ȱ’œȱ—’Œ‘ȱ£žȱû‹Ž›œŽ‘Ž—ǰȱŠœœȱ‘ސޖ˜—’Š•Žȱ‹£ ǯȱ£ž–’—Žœȱ‘˜Œ‘ȱŽ’—Ěžœœ›Ž’Œ‘ŽȱŽœ•ސž—Ž—ȱ•ސ’’–Ž›ȱž—ȱŠ—£žœ›Ž‹Ž—Ž›ȱ§——•’Œ‘”Ž’ȱ Ž Š•§‘’”Ž’ȱž—ȱ Ž Š•‹Ž›Ž’œŒ‘ŠĞȱ œ˜ ’Žȱ Ž’—Žȱ Š•ž—ȱ Ž›ȱ Š”’ŸŽ—ȱ œŽ¡žŽ••Ž—ȱ ›˜‹Ž›ž—ȱ Ÿ˜—ȱ ›ŠžŽ—ȱ Š•œȱ ™˜œ’’ŸŽȱ Žę—’’˜—œmerkmale umfassen.“ (vgl. Scherr 2002: 382) 4 Analog zur Frauen- und Geschlechterforschung, dass es nicht „die“ Frau oder „den“ Mann gibt, sondern sich auch Frauen und Männer nach Alter, Ethnie, sozialer Herkunft etc. unterscheiden und sich dementsprechend durchgesetzt hat von Geschlechterverhältnissen zu sprechen, wird im folgenden auch von Generationsverhältnissen gesprochen. Denn es gibt auch nicht „das“ Kind oder „die“ Kindheit, sondern Mädchen und Jungen, die sich u.a. aufgrund ihrer biographischen Situation, ihres Alters, ihrer Geschlechtszugehörigkeit, ihrer ethnischen und sozialen Herkunft unterscheiden (vgl. auch Nissen 1998: 54). Zudem sind sowohl Weiblichkeit und Männlichkeit als auch Kindheit immer auch soziale Konstruktionen.