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Zur Rolle von Schule und Verwandten
aktionen Dritter im Vordergrund, dass die ins Vertrauen gezogene Person das Problem nicht versteht und/oder dem Kind nicht geglaubt würde. Einige wenige thematisieren auch die Befürchtung, selbst geschlagen zu werden, wenn die Eltern davon erführen. Tabelle 1: Warum glaubst du, möchten manche Kinder und Jugendliche nicht darüber sprechen? (nach Geschlecht) weiblich N=646
männlich N=656
Total N=1302
n
in %
n
in %
n
in %
Angst, dass es weitererzählt wird
349
54.0
365
55.6
714
54.8
dann schlecht über Familie denken
266
41.2
322
49.1
588
45.2
geht niemanden etwas an
251
38.9
324
49.4
575
44.2
etwas tun, das Kinder/Jugendliche nicht möchten 143
22.1
105
16.0
248
19.0
Problem nicht verstehen
96
14.9
59
9.0
155
11.9
nicht helfen
45
7.0
51
7.8
96
7.4
es nicht glauben
63
9.8
27
4.1
90
6.9
Angst, selbst geschlagen zu werden
25
3.9
14
2.1
39
3.0
sich schämen
10
1.5
11
1.7
21
1.6
Total
1248 193.2 1278 194.8 2526 194.0
Bemerkungen: Mehrfachnennungen möglich, missing: 103
Warum könnte es schwierig sein, mit Verwandten darüber zu sprechen? Verwandte sind neben der Kernfamilie für Kinder und Jugendliche einerseits die nächsten vertrauten Personen, andererseits können geteilte Loyalitäten die Verwandtschaftsverhältnisse in komplizierter Weise strukturieren. Ferner kann Migration die Erreichbarkeit der Großeltern und Verwandten erschweren und je nachdem, wie Migration verläuft, kann sich der Zusammenhalt intensivieren oder der Druck zur internen Regelung der Probleme kann wachsen. In einer offenen Frage hatten die SchülerInnen die Möglichkeit, die spezifischen Gründe zu erläutern, weshalb es schwierig sein könnte, mit Verwandten über Gewalt in der Elternbeziehung zu sprechen. Die Ergebnisse zeigen, dass die antizipierten Hindernisse innerhalb und außerhalb des Familienkreises unterschiedlich gelagert sind (vgl. Tabelle 2 im Anhang). Bei den