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Hochuli Freund
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31.7.17 S. 264
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Teil 3 Fallarbeit mit KPG
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Analysemethode entschieden habe, machte es nicht viel Sinn, die Bewohnerinnen und Bewohner beizuziehen. Durch die Besprechung in der kollegialen Beratung hat indirekt eine Kooperation auf der Fachebene stattgefunden. Gemeinsam wurde nach möglichen Methoden gesucht und die Anforderungen der
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Analyse besprochen.
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Das Kategorisieren und die Tabelle haben die Auswertung erleichtert. Dass
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ich zwei Schritte zur Darstellung gewählt habe, vereinfachte die Übersicht erheblich. Durch die Auslegeordnung der Kategorien in der Analyse konnte eine
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Bewegung der Öffnung gemacht werden. Mit der Reduktion auf die Tabelle erhielt ich eine übersichtliche Ansicht. Durch das Erstellen von konstatierenden
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Hypothesen hat sich die Fallthematik etwas mehr geöffnet. Mit den Hypothesen fand eine stärkere Auseinandersetzung mit den Aussagen der Kategorie wenig Freizeit/Einschränkung statt. Dadurch ist mir eine Problematik aufgefallen,
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die ohne die Hypothesen möglicherweise übersehen worden wäre.
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2.3
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Prozessschritt Diagnose
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Vorüberlegungen, Planung
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In der Fallthematik haben sich im weitesten Sinne zwei Thematiken herauskristallisiert. Zum einen habe ich die Erkenntnis, dass die Bedürfnisse für
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eine Aktivität im Bereich der Musik sind. Weiter hat sich ergeben, dass einige
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Bewohnerinnen und Bewohner auf Grund ihrer körperlichen Situation gewisse
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Tätigkeiten ablehnen bzw. sich verbal äussern, dass sie diese nicht mehr können. Da ich mich beim Projekt auf die Durchführung konzentriere, werde ich
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mich in der Diagnose mit dieser Problematik des Unvermögens befassen. Somit
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wird ein zusätzlicher Gewinn aus der Arbeit und dem Projekt gewonnen. Für
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die Diagnose wird Theoriegeleitetes Fallverstehen (vgl. Hochuli Freund/Stotz
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2015:220ff.) gewählt.
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Theoriegeleitetes Fallverstehen
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Zur Erklärung der Selbstwahrnehmung von Unvermögen wähle ich als erstes
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eine sozialpsychologische Motivationstheorie, die Theorie der kognizierten
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Kontrolle. Die Aussagen von den Bewohnerinnen und Bewohner, dass sie etwas
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nicht mehr können und es auch nicht versuchen möchten, kann ein Hinweis
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sein, dass sie dadurch Kontrolle über ihr Umfeld auszuüben versuchen. Als
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zweite Theorie ziehe ich die kognitiv-transaktionale Bewältigungstheorie bei.
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Im hohen Alter stehen Menschen vor vielen Bewältigungsaufgaben. Eine davon
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ist der Abbau von physischen Ressourcen, dazu gehört auch das Sehvermögen.
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Durch die Theorie versuche ich, die Unterschiede bei der Verarbeitung von Belastungen zu erhellen, da nicht alle befragten Personen Bedenken bei der Ausführung von Tätigkeiten äusserten.
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Die kognizierte Kontrolltheorie stammt aus der sozialpsychologischen Forschung. Der Begriff ›Kontrolle‹ wird meistens darüber definiert, dass Menschen
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