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Hochuli Freund
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31.7.17 S. 37
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Anforderungen an professionelles Handeln
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Orientierung
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Rückblicken
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Handeln/Kontrolle
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Umsetzen
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Auswertung
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Bewerten
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Deuten und
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Entscheiden
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Anpassen
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Planen
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Abb. 8: Leitfaden zur prozessorientierten Systemvernetzung (in: Simmen et al. 2010:56)
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Beim Konzept KPG nach Hochuli Freund/Stotz geht es um
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»Prozesse, die sowohl intra- und interprofessionell als auch gemeinsam mit einer
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Klientin oder einer Klientengruppe [erfasst, analysiert, diagnostiziert und] im Hinblick
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auf definierte Ziele geplant, umgesetzt und ausgewertet werden.« (2015:135, Hervorhebung im Original)
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Das Modell besteht aus sieben Teilschritten – Situationserfassung, Analyse,
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Diagnose, Zielsetzung, Interventionsplanung, Interventionsdurchführung und
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Evaluation – und zwei Ebenen der Zusammenarbeit mit Klientinnen, Klienten
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und Fachkräften, die sich über den gesamten Prozess erstrecken (siehe Abb. 9,
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vgl. auch Hochuli Freund/Sprenger-Ursprung in diesem Band, Abb. 14, dort in
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Farbe). Es wird zwischen einer analytischen Phase (die ersten drei Schritte) und
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einer Handlungsphase unterschieden. Die Schritte sind idealtypisch angeordnet,
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können jedoch auch in anderer Reihenfolge durchgeführt, übersprungen oder
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wiederholt werden. Darin enthalten sind verschiedene Methodenvorschläge für
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die Prozessschritte und vorgegebene Kriterien (Kooperation, Zielsetzung Soziale
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Arbeit, Professionsethik, Praxisfelder, Aufwand), anhand derer ihr Einsatz
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überprüft und gemessen werden kann (vgl. ebd.:137–140). In den theoretischen
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Grundlagen wird Bezug auf die Strukturmerkmale genommen, für die Arbeit
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mit dem Konzept wird eine handlungsleitende Grundhaltung vorausgesetzt,
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und die zentralen Kompetenzen finden sich inhaltlich alle darin wieder und
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werden sogar fast vollständig durch die Prozessschritte abgebildet.
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Werden die Modelle einander gegenüberstellt, lässt sich abschliessend feststellen, dass diese im Grossen und Ganzen sehr ähnlich sind, sich aber bezüglich Umfang der Ausführungen sowie individueller Schwerpunktsetzung unterscheiden. Possehl hält beim Vergleich verschiedener Phasenmodelle fest, dass
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diverse Begrifflichkeiten für die gleichen Sachverhalte genutzt werden und manche Schritte je nach Modell stärker aufgegliedert, zusammengefasst oder ausgelassen werden (vgl. 2009:123). Dies ist auch für die zuvor aufgeführten Beispiele zutreffend. Der kurze Überblick reicht zwar nicht aus, um einen fundierten
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und umfassenden Einblick zu den Modellen zu vermitteln, die Auseinanderset37
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