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Begleiteter Umgang bei häuslicher Gewalt - Chance oder Verlegenheitslösung
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ȡ Waren Waffen im Spiel?
ȡ Wer war anwesend?
ȡ Waren Kinder als Zeugen oder direkt mitbetroffen? Wenn ja, wie?
ȡ Gab es Wegweisungen des Täters oder gerichtliche Verfahren?
ȡ Flüchtete die Frau in ein Frauenhaus?
ȡ Welche weiteren Institutionen waren beteiligt oder sind eingeschaltet worden?
Informationssammlung in Gesprächen mit den Müttern:
Wichtige Fragen und Themen sind hier:
ȡ Welche Formen von Gewalt lagen vor?
ȡ Mit welchen Institutionen hat die Frau über ihre Gewalterfahrungen gesprochen? Sind diese bekannt? Wenn ja, wem?
ȡ Sind die Frau und die Kinder weiterhin gefährdet?
ȡ Wie schätzt die Frau ihre Lage ein?
ȡ Wird die Frau weiterhin bedroht oder verfolgt?
ȡ Welche Maßnahmen, Ressourcen und Personen sind verfügbar, um den Eigenschutz der Frau zu gewährleisten?
ȡ Was kann sie verantworten, was nicht?
Zu bedenken sind folgende Faktoren: Die Mütter empfinden häufig Schuldgefühle gegenüber ihren (Ex-) Partnern und den Kindern; sie glauben, sie seien
eine schlechte Mutter, da sie die Kinder nicht geschützt haben oder ihnen die
gewohnte Umgebung bzw. den Vater genommen haben. Frauen, die Opfer
von Gewalt wurden, leiden häufig an einem Verlust des Vertrauens in die
eigenen Fähigkeiten und fürchten, dass ihnen die Kinder entzogen werden.
Viele Frauen berichten dem Jugendamt und Gericht nicht von den erfahrenen
Gewalttaten, da sie befürchten, dass es im Gerichtsverfahren gegen sie benutzt wird.
Informationssammlung in Gesprächen mit den Kindern:
Unserer Erfahrung nach sind die Gespräche mit den Kindern sehr sorgfältig
vorzubereiten und zu führen. In den Gesprächen mit den Kindern ist es besonders wichtig, dass sich die Kinder mit ihrer Sichtweise und ihren Bedürfnissen ernst genommen fühlen und ihnen geglaubt wird. Die Kinder haben
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ȡ Welche Hoffnungen und Ängste haben die Kinder bezüglich eines Umgangskontaktes mit dem Vater?