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7.2.2.2Weiterentwicklung kollegialer Zusammenarbeit und auf die Bewohnerinnen bezogener Arbeitsformen Entsprechend den inhaltlichen Schwerpunkten, sind die Gespräche so zu gestalten, dass eine gleichberechtigte Teilnahme von Mitarbeiterinnen und Bewohnerinnen gefördert wird. Dies wird dadurch erreicht, dass eine Mitarbeiterin, die nicht in die direkte Betreuung einbezogen ist, mit ihrer Teilnahme eine Außenperspektive einnimmt. Sie nimmt nicht die Rolle einer von außen kommenden Expertin für Gesprächsinhalte oder Gesprächsformen ein. Stattdessen beteiligt sie sich am Anfang an den Überlegungen, wie das Gespräch geführt werden und auf welche Weise sie daran teilnehmen soll. Idealtypisch kann dies sein als interessierte Fragestellerin und Teilnehmerin an der Herstellung des äußeren Rahmens (Räumlichkeit, Zeitrahmen, Pausen, Sitzordnung). Ihr kommt außerdem die Aufgabe zu, sicherzustellen, dass nicht über Themen gesprochen wird, über die irgendjemand der Beteiligten nicht sprechen möchte. Auch wenn durch das Zustandekommen der Gespräche inhaltliche Schwerpunkte im Raum stehen, geht es nicht darum, anhand eines vorgedachten Fragenkatalogs Daten und Informationen zu gewinnen. Stattdessen soll das Interesse der Fragestellerin dazu beitragen, eine Atmosphäre des gemeinsamen Erkundens entstehen zu lassen. Auf diese Weise soll das Kursgespräch zu einem Ereignis werden, bei dem sich die Beteiligten vor allem für das Miteinanderreden, für das gegenseitige Zuhören und für die Beziehungen untereinander engagieren. Mit ihren Fragen soll sie die Beteiligten einladen, das zu erzählen, worüber sie in Bezug auf die Zusammenarbeit aus ihrer jeweiligen Sicht sprechen möchten. Solche Fragen könnten um folgende Gedanken herum entstehen: Wer gehört dazu? Wer hat mit wem auf welche Weise zu tun? Wie macht sich die Mitarbeiterin nützlich? Wie schätzt die Bewohnerin das, was die Mitarbeiterin tut? Gab es bemerkenswerte