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Beraterin, erfordert ein hohes Maß an innerer Klarheit bezüglich der
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jeweils wirksamen Aufträge.
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Die Arbeit erfordert manchmal auch das Sicheinlassen auf die
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Handlungsebene des gemeinsamen Tuns oder des stellvertretenden
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Handelns für die Auftraggeberin; hier geht es z. B. um die
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Unterstützung im Alltag, die Erledigung sozialanwaltlicher Aufgaben
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oder die Begleitung und Unterstützung bei der Wahrnehmung von
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Terminen und Interessen der Auftraggeberin. Auch hier ist es
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besonders wichtig, zu klären, welche Haltung jeweils eingenommen,
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welche Intention im Einzelnen verfolgt und welche Funktion dabei
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erfüllt wird. Die Frage heißt dann: Dient die Hilfestellung der
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Beziehungsgestaltung, ist sie eine fürsorgliche Unterstützung – weil
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die Betroffene eine bestimmte Aufgabe zurzeit nicht bewältigen kann
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– oder eine pädagogische Maßnahme, die zeigt, wie diese Aufgabe
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bewältigt werden könnte?
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Jede Form des alltagsbezogenen Handelns ist gleichzeitig ein
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kommunikativer
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Akt,
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in
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dem
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Problemund
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Beziehungsbeschreibungen konstruiert und ausgetauscht werden.
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Es ist deutlich, dass die Bedingungen des kommunikativen
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Handelns im sozialpsychiatrischen Alltag durch eine hohe
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Komplexität gekennzeichnet sind. Diese bezieht sich auf die
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Auftragssituation, die Kontextbedingungen der Auftraggeberinnen
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und die zur Verfügung stehenden Interventionsmöglichkeiten.
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Hierzu zwei „Fall“berichte.
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