2026-001/documents/systemische-modelle-soziale-arbeit/pages/547.md

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Erziehungsaufgaben habe, die Familientherapeutin aber dennoch seine Anwesenheit wünscht, kann sie ihn durch einen Brief (in Kopie an die Mutter und je nach Alter auch an das Kind) gesondert einladen. Das sollte sie am Ende des Gesprächs mit Mutter und Tochter allerdings ankündigen. In diesem Brief kann sie den Vater um seine Unterstützung für sie, die Therapeutin, bei der Lösung einer die ganze Familie betreffenden Problematik bitten. Sie vermeidet dadurch den Umweg über die Mutter, die möglicherweise eine mündliche Einladung der Sozialarbeiterin so umformulieren würde, dass sie bei ihrem Mann als Ausladung wahrgenommen wird. Briefe können auch dazu dienen, eine Fehleinschätzung der letzten Sitzung zu korrigieren oder eine in der letzten Sitzung vorgeschlagene Hausaufgabe zu präzisieren und die Wichtigkeit ihrer Ausführung zu betonen.