26 lines
1.1 KiB
Markdown
26 lines
1.1 KiB
Markdown
6.6.2.1.1 Das Genogramm
|
|
Das Genogramm (Familienstammbaum) ist eine Darstellungsform für
|
|
mehrgenerationale
|
|
Familienkonstellationen
|
|
zum
|
|
Zeitpunkt
|
|
ihrer
|
|
Rekonstruktion.
|
|
|
|
Abb. 28: Das Grundmuster eines Genogramms
|
|
Es integriert drei Ebenen der Darstellung.
|
|
Das formale Muster für die Darstellung der Beziehungen zwischen
|
|
den einzelnen Familienmitgliedern: Eheliche Beziehungen werden
|
|
durch eine horizontal durchgezogene, nichteheliche durch eine
|
|
horizontal gestrichelte Linie gekennzeichnet; leibliche Abstammung
|
|
durch eine vertikal durchgehende, Adoptiv- und Pflegeverhältnisse
|
|
durch eine vertikal gestrichelte Linie.
|
|
Die für jede Person verwendeten Zeichen: Männer und männliche
|
|
Kinder werden durch ein Quadrat, Frauen und weibliche Kinder durch
|
|
einen Kreis, eineiige Zwillinge durch einen gemeinsamen
|
|
Ausgangspunkt ihrer Abstammungslinie und eine Verbindungslinie
|
|
zwischen den sie darstellenden Zeichen gekennzeichnet, zweieiige
|
|
Zwillinge nur durch den gemeinsamen Ausgangspunkt ihrer
|
|
Abstammungslinien (siehe als Beispiel das Genogramm der Familie
|
|
Beierle im ersten Kapitel; vgl. auch Ritscher 1998, S. 51 ff.).
|