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6.6.1.1.2 Der Wirklichkeitsstatus, auf den sich die Fragen richten Von Schlippe und Schweitzer unterscheiden Fragen zur Wirklichkeitsund Möglichkeitskonstruktion. Fragen zur Wirklichkeitskonstruktion: „Fragen zur Wirklichkeitskonstruktion oder Gegenwartsfragen dienen dazu, aktuelle Beziehungsmuster deutlich zu machen. Sie befassen sich im wesentlichen mit zwei großen Bereichen: dem Kontext des Arbeitsauftrages und dem Kontext des präsentierten Problems beziehungsweise den verschiedenen Perspektiven, die zusammengenommen dieses erst konstituieren“ (von Schlippe u. Schweitzer 1996, S. 145). Im Bereich des Arbeitsauftrages fragt man nach dem Überweisungs- und Erwartungskontext; im Bereich des Problems nach den Einzelbestandteilen des „Problempaketes“ (ebd., S. 146), den Beschreibungen und dem Beziehungstanz um das Problem, den Erklärungen für das Problem und den Bedeutungen, die es für die Beziehungen hat. Fragen zur Möglichkeitskonstruktion: In diesen Bereich fallen alle Fragen, die zukünftig denkbare, bisher noch nicht realisierte bzw. noch nicht wahrgenommene Möglichkeiten der Beziehungswirklichkeit ansprechen. Die Autoren unterscheiden „lösungsorientierte Fragen (Verbesserungsfragen)“, „problemorientierte Fragen (Verschlimmerungsfragen)“ und deren Kombination (ebd., S. 147). Lösungsorientierte Fragen beziehen sich auf Ausnahmen (Situationen, in denen das Problem nicht auftritt), Ressourcen und das zukünftige Leben ohne das Problem; hier hat die Wunderfrage („Was wäre, wenn das Problem sich wie durch ein Wunder im Nichts aufgelöst hätte?“) ihren Platz. Verschlimmerungsfragen sind auf eine mögliche Intensivierung der Problemerfahrung gerichtet. Weil sie handlungsorientiert sind („Was können Sie tun, um noch mehr zu essen?“), werden die Eigenbeiträge zum Problem erfragt; dadurch wird indirekt deutlich, was man unterlassen sollte, wenn man sein Problem loswerden möchte. In der Kombination von lösungs- und problemorientierten Fragen geht