2026-001/documents/systemische-modelle-soziale-arbeit/pages/467.md

37 lines
1.5 KiB
Markdown

Anpassungsmodus: verändernd vs. erhaltend;
Zeitorientierung: Vergangenheit vs. Gegenwart vs. Zukunft.
5. Perspektive: Die Person der Sozialarbeiterin als Teil
des Unterstützungssystems
H) Die Bedeutung der Selbstwahrnehmung der
Sozialarbeiterin im Kontext des Unterstützungssystems
Allparteilichkeit und Neutralität: Habe ich Schwierigkeiten,
diese den Adressatinnen/Auftraggeberinnen gegenüber
aufrechtzuerhalten; wenn ja, wann und wo? Wem gegenüber
fällt mir der Kontakt besonders leicht bzw. besonders schwer;
wann und wo? Wie verhalte ich mich gegenüber Einladungen,
Teilnehmerin im Familienspiel zu werden?
Interesse: Interessiert mich die Familie, das definierte
Problem, der implizite und explizite Auftrag? Interessiert mich
ein Thema besonders? Bei welchem schwindet meine
Aufmerksamkeit bzw. mein Interesse?
Respekt: Kann ich die Personen und ihre bisherige Lebensund Alltagsbewältigung würdigen?
Kinästhetische
Wahrnehmungen:
Welche
Empfindungen/Gefühle nehme ich bei mir zu welchem
Zeitpunkt wahr; wie äußern sie sich körperlich?
Machtfrage: Nehme ich bei mir Rettungs- oder
Kontrollfantasien wahr? Welchen Status strebe ich im
Unterstützungssystem an, bin ich Helferin, Verfolgerin,
Anklägerin, Moderatorin, allwissende Spezialistin?
Beziehungsmuster: Welche Kommunikationsmuster entstehen
zwischen mir und den Auftraggeberinnen/Adressatinnen;
welche
Regeln
und
Positionsverteilungen
werden
herausgebildet; entsteht eine förderliche oder behindernde
Resonanz?