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Sozialarbeiterinnen und ihre das Interview beobachtenden
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Teamkolleginnen den eher intuitiven Hypothesenbildungsprozess
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während des Gespräches aus der diffusen Sphäre des Vorbewussten
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in den Raum der bewussten Sprache überführen und
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weiterentwickeln.
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Damit
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wird
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eine
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weiterer
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Aspekt
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der
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systemischen
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Hypothesenbildung deutlich: Sie ist als ein diskursiver Prozess
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angelegt, in dem durch die Multiperspektivität mehrerer beteiligter
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Professioneller eine vielseitige und prozesshafte Beschreibung der
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sozialen Realität entsteht.2 Im Diskurs werden durch die
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verschiedenen Sichtweisen unterschiedliche Beschreibungen möglich,
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die als Ausgangspunkt einer weiterführenden Erkenntnis dienen.
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Jedes Mitglied der Diskursgemeinschaft – in unserem Fall des Teams
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– entdeckt in den Beiträgen der Kolleginnen große oder kleine
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Unterschiede zur eigenen Beschreibung. Selbst wenn am Ende der
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Pause keine Einigung auf eine gemeinsame hypothetische
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Beschreibung
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(„Diagnose“)
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stattfindet,
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können
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doch
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alle
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Teammitglieder durch den Vergleich ihrer Sichtweise mit denen der
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anderen neue Information für sich entdecken. Damit entsteht ein
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Unterschied
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zur
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Ausgangsbeschreibung,
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der
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den
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Hypothesenbildungsprozess für jedes Teammitglied und damit für das
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gesamte Team vorantreibt: „Informationen bestehen aus
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Unterschieden, die einen Unterschied machen“ (Bateson 1982, S.
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123).
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