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Diensten aus den Zentralen in Wohngebietsnähe gemeint. Dazu gehörte ferner die Auflösung von Großanstalten und erste Herstellung von „Gemeindenähe“ wie z. B. in der Wohnungslosenhilfe und der psychiatrischen Versorgung. 1980–1995: Verbesserung der Koordination und Kooperation der Vielfalt von im Ausbau des Sozialstaates entstandenen Spezialdiensten und ihre Weiterentwicklung zu einem Unterstützungsnetzwerk; dieses versteht sich als Förderer für informelle Netzwerke und die im Rahmen der Selbsthilfeorganisationen entstandenen Bürger-Netzwerke.31 Unter dem Einfluss des 8. Jugendberichts und des neu gefassten Kinder- und Jugendhilferechts entstand auch eine zunehmende Profilierung der Jugendhilfe als lebensweltorientiertes, flexibles und möglichst präventives Leistungsangebot. 1993 bis heute: Neue Steuerung sozialer Dienste durch Zielund Leistungsvereinbarungen anhand von Produktbeschreibungen und Kostenkalkulationen, in Verbindung mit dezentraler Budgetverantwortung und zentralem betriebswirtschaftlichem Controlling (statt kameralistischer Überprüfung des Haushaltsvollzugs), dazu Maßnahmen zur Qualitätssicherung und -entwicklung. Allerdings wird dabei mit dem Begriff der Kundenorientierung einer Orientierung auf individuelle Abnehmerinnen von Dienstleistungen Vorschub geleistet, die im Gegensatz zu den Konzepten sozialer Netzwerkförderung und des (doch gerade aus der Vereinzelung herausführenden, solidarischen) bürgerschaftlichen Engagements steht.32 Auf die Details dieser Geschichte soll hier nicht eingegangen werden, zwei Eigenheiten sind jedoch im Zusammenhang mit der Frage nach sozialarbeiterischer Handlungskompetenz in Organisationsstrukturen interessant. Da gab es zum einen auch nach fast 20 Jahren Reformdiskussion neben ermutigenden