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Betroffenen herzustellen ist; und noch weiter gehend die Frage, wie Bürgerinnen und Bürger sich Einrichtungen der sozialen Infrastruktur als Teil ihrer Lebenswelt aneignen bzw. selbst entwickeln können. Bei der Suche nach geeigneten Antworten auf diese weitere Herausforderung haben sich verschiedene Überlegungen und Konzepte getroffen: aus den Bürgerinitiativen und der Selbsthilfebewegung der Siebziger- und Achtzigerjahre die Kritik an bürgerferner Verwaltung bis hin zu der Forderung, den Menschen die Steuergelder für eigene Initiativen zurückzugeben; aus der modernen Verwaltungswissenschaft die Vorstellung von Dezentralisierung und Gemeindenähe aller Verwaltung, die sich vom Leitbild der Hoheitsverwaltung verabschiedet und sich stattdessen als Dienstleisterin in einem demokratischen Gemeinwesen versteht; aus der Sozialarbeit die Idee von „Gemeinwesenarbeit als Arbeitsprinzip“ aller Sozialarbeit, deren „zentraler Aspekt die Aktivierung der Menschen in ihrer Lebenswelt“ ist und die „die Herstellung von Handlungszusammenhängen“ betreibt, „innerhalb deren die Menschen eine solidarische und genußreiche Lebenspraxis und politisch Handeln lernen“ (siehe Oelschlägel 1994, S. 201 ff.).24 Während die Idee von GWA als Arbeitsprinzip noch auf der Tradition der kritischen Sozialarbeit im Westdeutschland der Sechziger- und Siebzigerjahre gründet, ist parallel dazu in den USA die klassische Dreiheit sozialarbeiterischer Methoden unter Bezug auf die Systemtheorie zur Unitary Theory of Social Work integriert worden. Einer ihrer wichtigsten Vertreter wurde der schon genannte Harry Specht (siehe Specht u. Vickery 1980). Eine gemeinsame systemtheoretische Grundlage für sozialarbeiterische Praxis sollte das Dilemma der Aufsplitterung beenden. Dieses besteht darin, dass, je nach Arbeitsauftrag und methodischem Ansatz der Fachkräfte, soziale Probleme von vornherein getrennt aus der Perspektive von