2026-001/documents/systemische-modelle-soziale-arbeit/pages/356.md

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SPFH eine Freizeit für die von seinen Familienhelferinnen
betreuten
Familien
veranstaltet,
familienübergreifende
Hausaufgabenhilfegruppen für Kinder (eventuell zusammen mit
ihren Eltern) organisiert oder Gesprächsrunden für die Eltern
anbietet. Gemeinwesenarbeit findet statt, wenn die Leitung
eines SPFH-Teams an der Erstellung eines kommunalen
Jugendhilfeberichtes
mitwirkt,
ihre
Arbeit
im
Jugendhilfeausschuss des Kreistages vorstellt oder etwa an
einer Initiative für einen Abenteuerspielplatz beteiligt ist.
Case-Management des ASD unter Einbezug eines speziellen
SPFH-Dienstes des Jugendamtes oder eines freien Trägers:
Üblicherweise schlägt die Bezirkssozialarbeiterin einer Familie
die SPFH als Jugendhilfemaßnahme vor. Ist diese damit
einverstanden, wird von der Bezirkssozialarbeiterin ein erstes
Gespräch zwischen ihr, einer möglichen Familienhelferin und der
Familie einberufen, das üblicherweise in der Familienwohnung
stattfindet. Kommt eine Einigung dieser drei Parteien auf eine
Auftragserteilung zustande (die Familie beauftragt das
Jugendamt, das Jugendamt den SPFH-Dienst und dieser seine
Mitarbeiterin), zieht sich die Bezirkssozialarbeiterin in die
Funktion des Case-Managements zurück. Bei ihr verbleibt die
Verantwortung für die Erstellung, Umsetzung und Evaluierung
des Hilfeplanes und letztlich die Kontrollfunktion hinsichtlich der
Sicherung des Kindeswohles.
Angebot und Eingriff: Obwohl die Familienhelferin die
Angebotsseite Sozialer Arbeit vertritt, kann auch sie den
Eingriffsaspekt nicht völlig außer Acht lassen. Der
beauftragende ASD und damit das Jugendamt erwarten von der
Familienhilfe eine Verbesserung der familiären Situation,
eventuell auch die Abwendung einer weiter reichenden und
kostenintensiveren Maßnahme. Sollte das Familienhilfesystem
nach vielen Bemühungen keinerlei Entwicklungsschritte in der
gewünschten
Richtung
zeigen,
ist
die
zuständige
Bezirkssozialarbeiterin darüber zu informieren. Sie ist