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Eltern in der eigenen Wohnung leichter mit einbezogen werden – wenn der Kontakt zwischen Eltern und Kindern über das Spielen intensiviert werden soll. Hausaufgabenhilfe für Schulkinder sollte in deren Zimmer oder an einem ruhigen Platz in der Wohnung stattfinden. Bei der Anwesenheit der Familienhelferin in der Wohnung können irgendwann alle Familienmitglieder erreicht werden, auch dann, wenn sie sich ihr lieber entziehen möchten. Die Indikation wird durch diese Beispiele deutlich: Immer dann, wenn es um das Gelingen des Familienalltages geht, wenn in seinem Kontext Räume für persönliche Entwicklungen definiert werden sollen, wenn es gilt, Grenzen zu ziehen und zu respektieren, ist der Besuch in der Familienwohnung, also die Gehstruktur, angezeigt. Wenn hingegen die Öffnung der Familie nach außen, ihre Integration in das Wohnumfeld bzw. das Gemeinwesen, die Überwindung sozialer Ängste oder die Betonung einer durch einen formellen Kontext unterstrichenen Botschaft auf der Tagesordnung stehen, bietet sich die Kommstruktur oder das Treffen an einem dritten Ort an. Es kann nützlich sein, Gespräche mit dem Elternpaar zur Verbesserung ihrer Paarbeziehung in den Räumen der Familienhilfe, Erziehungsberatungsgespräche hingegen in der Wohnung durchzuführen. Die in diesem Setting enthaltene Botschaft heißt: „Für die Paarbeziehung gilt es, sich auch Räume und Themen jenseits der Familie zu suchen, die Erziehung der Kinder hingegen erfordert Engagement und Präsenz in der Familie.“ Das Treffen der Familienhelferin mit der Mutter in einem Café kann die Botschaft „Auch eine fürsorgliche Mutter hat das Recht auf Spielräume außerhalb der Familie“ sozialräumlich unterstreichen. Und die Einladung an das Schulkind, heute die Hausaufgaben außerhalb der Wohnung zu machen und anschließend ein Eis essen zu gehen, kann die dyadische Beziehung zwischen ihm und der Familienhelferin betonen und intensivieren.