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Das Belastungs-Bewältigungs-Paradigma
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Die Konzepte von Coping, Empowerment, Ressourcenaktivierung und
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Partizipation sind Grundelemente des Belastungs-BewältigungsParadigmas. Es beschreibt die Situation der sich in einer Lebens- bzw.
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Systemkrise um Unterstützung bemühenden Menschen unter dem
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Aspekt der Beziehung zwischen Anforderungen der äußeren Umwelt
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(Belastungen) und persönlichen bzw. systemischen Antworten
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(Bewältigungsversuche). Stress ist das Belastung und Bewältigung
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verbindende dritte Element dieses Paradigmas. Er entsteht, wenn in
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einer Anforderungssituation das psychische Gleichgewicht einer
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Person bzw. eines Systems signifikant gestört ist und zusätzliche,
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bislang im Hintergrund bestehende oder neue Ressourcen mobilisiert
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werden müssen, damit sie gemeistert werden können.
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Als theoretisches Konstrukt wird Stress durch drei Komponenten
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bestimmt:
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die als Stressoren bezeichneten Einflüsse der Umwelt auf das
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System;
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die Wahrnehmung und Bewertung der Stressoren hinsichtlich
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des Schweregrades der Verstörung;
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die Antwort des Systems zu ihrer Bewältigung, die im Rahmen
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des Belastungs-Bewältigungs-Paradigmas als Coping bezeichnet
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wird.
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Ob das angestrebte Coping gelingt, bleibt zunächst offen. Anfängliche
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Ungewissheit
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über
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den
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Erfolg
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bzw.
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Misserfolg
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des
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Bewältigungshandelns gehört zur Erfahrung jeder Stresssituation.
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Weder die Anforderungen der Umwelt noch die Antworten eines
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Systems sind objektive Größen. Es hängt von der jeweiligen
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Bedeutungszuschreibung des mit einer Anforderung konfrontierten
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Systems ab, ob und in welchem Grade eine Anforderung als Stress
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erfahren wird. Diese Bedeutungszuschreibung speist sich aus den zur
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Verfügung stehenden Ressourcen für die Aufgabenbewältigung. Kann
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ich auf stützende soziale Netzwerke, eine gute Gesundheit, ein hohes
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