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5.2.6 Ressourcen, Coping-Strategien, Partizipation und
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Empowerment
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Ressourcenorientierung ist sowohl in der Systemtherapie als auch in
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der Sozialen Arbeit eine essenzielle Bestimmung. Unter Ressourcen
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verstehen wir psychische, materielle und sozialkommunikative
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Quellen, auf die bei einer erfolgreichen Bewältigung von
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Handlungsanforderungen zurückgegriffen werden kann. Die zugrunde
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liegende Idee spricht allen Menschen die Fähigkeit zu, ihren Alltag
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mittels Coping-Strategien (Bewältigungsstrategien) selbst zu
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bewältigen, wenn entsprechende Ressourcen vorhanden sind bzw.
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gefundenen werden können.
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Coping-Strategien werden psychologisch als persönliche kognitivaffektive Kompetenzen definiert, die psychische, handwerkliche und
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kommunikative
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Problemlösungen
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in
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bedeutsamen
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Anforderungssituationen ermöglichen. Ciompi hat den psychischen
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Coping-Strategien im Rahmen seines Vulnerabilitätmodells der
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Schizophrenie eine zentrale Bedeutung für die Bewältigung
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psychosozialer Stresssituationen zugemessen (Ciompi 1982, 1985).
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Schultz von Thun hat eine Vielzahl persönlicher und kommunikativer
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Coping-Muster für prekäre Beziehungssituationen dargestellt (Schultz
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von Thun 1994, 1998).
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Was unter einer pathologisierenden Perspektive als Symptomatik
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definiert wird, die einen Mangel repräsentiert, erweist sich bei einer
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gegenteiligen Einstellung oft als letzte Möglichkeit, die
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Funktionsfähigkeit des Systems im Alltag zu sichern. In dieser
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Sichtweise, welche die erste Variante nicht als falsch zurückweist,
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sondern nur eine andere Blickrichtung und dadurch ein Reframing
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des Symptoms vorschlägt, erhält z. B. die den Sohn am Schulbesuch
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hindernde Schulangst ihren Sinn als Unterstützung für den sonst
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allein
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zurückbleibenden
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Vater.
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In
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der
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Logik
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der
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Ressourcenorientierung erweist sich die Loyalität des Sohnes als
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systemstabilisierende Ressource, und das Fallbeispiel der Familie
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Beierle im ersten Kapitels zeigt, dass eine nur die individuelle
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Symptombeseitigung anstrebende Intervention scheitern wird. Denn
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