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regelmäßig Kontakt miteinander haben, leben mindestens 85 % im engeren Familienverbund“ (ebd., S. 15). „5 % der Bevölkerung ab 65 Jahren und rund 14 % der Bevölkerung im Alter von 80 und mehr Jahren wohnen in Alteneinrichtungen“ (ebd., S. 16). Ca. 19 % der Kinder sind Einzelkinder. In den neuen Bundesländern ist der Einzelkinderanteil höher als in der ehemaligen BRD. Westdeutsche Ehepaare verzichten eher ganz auf Kinder; wenn nicht, entscheiden sie sich vom Trend her für zwei Kinder (ebd., S. 34). „Die Mehrheit minderjähriger Kinder (ca. 86 %) lebt mit beiden leiblichen Eltern zusammen. Diese sind in neun von zehn Fällen miteinander verheiratet“ (ebd., S. 32). 85,5 % aller Einelternfamilien sind Mutter-Kind-Familien, nur 14,5 % sind Vater-Kind-Familien. „Drei von fünf Alleinerziehenden sind verheiratet getrennt lebend oder geschieden, ein Fünftel verwitwet und ebenfalls ein Fünftel ledig. Väter sind häufiger Verwitwete (26 %), Mütter häufiger ledig, besonders in Ostdeutschland“ (ebd., S. 54). „Die überwiegende Mehrzahl der Alleinerziehenden sind demnach Mutter-Kind-Familien nach dem Scheitern einer Ehe“ (ebd., S. 55). „Die nichteheliche Lebensgemeinschaft ist nicht nur eine typische Lebensform in der Anfangsphase der Paarund Familienentwicklung; sie gewinnt zusehends auch als Lebensform nach dem Scheitern einer Ehe an Bedeutung. Besonders in den alten Bundesländern sind unverheiratet zusammenlebende Paare mit Kindern häufig eine nacheheliche Lebensform, genauer: nichteheliche Stieffamilien. Insgesamt sind in Deutschland 40 % der unverheiratet mit einem Partner und Kind(ern) zusammenlebenden Frauen geschieden oder vom Ehemann getrennt“ (ebd., S. 58). Es wird weniger und in einem späteren Lebensalter geheiratet. „1996 waren ledige Männer bei ihrer Eheschließung bereits 30 Jahre alt, Frauen 27,6 Jahre“ (ebd., S. 78). Die Heiratsrate sinkt