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Familie, Senioren, Frauen und Jugend herausgegebener Auszug aus
amtlichen Statistiken (Engstler 1999).
„Geschlechtsspezifische Unterschiede in den Lebensformen zeigen
sich vor allem im gegenüber Söhnen früheren Auszug der
Töchter aus dem Elternhaus, dem häufigeren Alleinleben der
Männer im jüngeren und mittleren Alter, der fast ausschließlich
weiblichen Lebensform des Alleinerziehens und der Dominanz des
ehelichen Zusammenlebens bei älteren Männern, während Frauen
aufgrund ihrer höheren Lebenserwartung mit steigendem Alter
zunehmend allein im Haushalt leben“ (ebd., S. 15; alle
Hervorhebungen in Anmerkung 3: W. R.).
„79 % der Einwohner Deutschlands leben in Familienhaushalten
(einschl. Ehepaaren, die keine Kinder mehr im Haushalt
haben). Rund 57 % der Bevölkerung bilden Eltern-KindGemeinschaften mit gemeinsamer Haushaltsführung, darunter nur
2 % in Haushalten mit Großeltern, Eltern und Kindern“ (ebd., S.
15). „Nur 20,8 % der Bevölkerung leben allein (16 %) oder mit
anderen Personen unverheiratet zusammen (5 %), ohne
eigene Kinder oder Kinder des Partners/der Partnerin im Haushalt“
(ebd., S. 19).
„Nur 36 % der Haushalte sind Haushalte mit Kindern (ohne
Altersbegrenzung), aber 57 % der Bevölkerung leben in
Mehrgenerationenhaushalten“ (ebd., S. 43). Der Anteil der
Privathaushalte mit Kindern unter 15 Jahren beträgt allerdings nur
noch 23 %. Der Anteil der Haushalte ohne Kinder ist in den alten
Bundesländern zwischen 1972 und 1996 von 50,6 % auf 65,2 %
gestiegen. 1996 lebten in 23 % aller Haushalte Ehepaare ohne
Kinder, drei Viertel von ihnen werden von älteren Ehepaaren
gebildet (ebd., S. 44).
„Mehrgenerationenhaushalte setzen sich zu 97 % aus Mitgliedern
zweier Generationen zusammen, d. h. der Eltern- und
Kindergeneration“ (ebd., S. 45).
„Einschließlich der Mütter, Väter und Kinder, die zwar nicht mehr in
demselben Haushalt, aber am gleichen Ort wohnen und