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Flexibilität und Neugierde erhalten. Die Bedingungen hierfür
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schaffen wir schon in unseren jungen Jahren, indem wir die
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strukturelle Lernstrategie des „Lernen lernen“ entwickeln und
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die fast unendlich vielen neuronalen Verknüpfungsfähigkeiten
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unseres Gehirns nutzen.
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Neben der Sozialisations- und Enkulturationsfunktion hat die Familie
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noch zwei weitere gesellschaftliche Funktionen. Im Rahmen ihrer
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Haushaltsfunktion dient sie den Familienmenschen als Ort der
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materiellen Lebenssicherung. Unter diesen Aspekt fallen das
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Haushaltseinkommen und die entsprechende Teilhabe an den
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gesellschaftlich
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angebotenen
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Konsummöglichkeiten,
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die
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Wohnbedingungen, die Arbeitsteilung zwischen den Eltern und die
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Freizeitgestaltung der Familie.
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In ihrer Platzierungsfunktion ist die Familie ein wesentliches
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Element im System der gesellschaftlichen Zuweisung von Lebensund Berufschancen.
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„Die familiale Placierungsfunktion wird vor allem über die
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Beeinflussung der Schullaufbahn von Kindern ausgeübt. Von
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besonderer Bedeutung sind in diesem Zusammenhang die
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Bildungswünsche der Eltern im Hinblick auf ihre Kinder, die von
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den eigenen Bildungs- und Berufserfahrungen, aber auch von
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der öffentlichen Meinung und den Medien beeinflußt werden“
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(Textor 1990, S. 111).
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