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16 Watzlawick et al. unterscheiden digitale und analoge Formen der
Kommunikation. Digitale Kommunikation steht unter dem Prinzip der
Eindeutigkeit, analoge Kommunikation also die Welt der Symbole
unter dem der Mehrdeutigkeit (Watzlawick et al. 1972, S. 61 ff.).
17 Die Formulierungen und grafischen Darstellungen Satirs
verführen dazu, die fünf Kommunikationsformen als individualisierte
Charakterdarstellungen zu verstehen. Das würde aber der dieser
Arbeit zugrunde liegenden Perspektive zuwiderlaufen. Ich spreche
deshalb bewusst von Kommunikationsformen und nicht vom Typ des
„Anklägers“, „Beschwichtigers“, „Rationalisierers“ oder „Ablenkers“.
18 Ab August 2001 können schwule und lesbische Paare ihre
Lebensgemeinschaft rechtlich institutionalisieren. Die neue Regelung
sichert zwar noch keine vollständige Gleichheit, aber ein erhebliches
Maß an Rechten für diese gesellschaftliche Minderheit.
19 „Der Begriff der strukturellen Koppelung bezeichnet ein Verhältnis
der Gleichzeitigkeit, also kein Kausalverhältnis“ (Luhmann 1998, S.
33). Luhmann verweist darauf, dass zwei „psychische Systeme“, also
zwei Menschen, nur miteinander kommunizieren und damit
gegenseitig Umwelt füreinander werden können, wenn ihre
Wahrnehmungsmuster „Antennen“ für die spezifische Sprache des
jeweils anderen besitzen bzw. entwickeln können.
20 Rolf Huschke-Rhein macht darauf aufmerksam, dass die
Autopoiesistheorie und der mit ihr verknüpfte „Radikale
Konstruktivismus“ unter pragmatischer Perspektive hilfreich für den
Kontext von Therapie und Beratung sein können. Hier geht es
darum, die „Selbstthematisierung“ so wenig wie möglich zu
behindern, also ein Höchstmaß an Freiheit kontextuell zu sichern. In
pädagogischen Kontexten ist eine solche Theorie problematischer.
Dort spiegelt sie die zum Überlebensproblem dieser Gesellschaft
gewordenen
Ohnmachtsgefühle
von
Eltern,
Lehrerinnen,
Erzieherinnen, Sozialarbeiterinnen (und vielleicht auch einiger
selbstkritischer Politikerinnen) wider, ohne Alternativen aufzuzeigen.
„Der noble Verzicht auf Außensteuerung autopoietischer Systeme,