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Subsysteme: In seinem Binnenraum differenziert sich das System in einzelne Teilsysteme bzw. Subsysteme. Durch die Beziehungen in und zwischen seinen Teilsystemen etabliert und erhält sich das System als Ganzes. Minuchin (vgl. Minuchin u. Fishman 1983) hat diese Idee für die Familientherapie nutzbar gemacht und die einzelnen familiären Subsysteme zu Ansatzpunkten seiner Interventionen gemacht. Ihm zufolge lebt Familie durch die zirkulären Beziehungen zwischen Eltern (Eltern- und Paarsubsystem), zwischen den Kindern (Geschwistersubsystem) und zwischen Eltern und Kindern (Eltern-Kind-Subsystem). Nur durch das Gesamt dieser Beziehungen entsteht das System der Kernfamilie. Es kann über seine Beziehung zum Großelternsubsystem zur erweiterten Familie ausgedehnt werden. Variablen: Die inneren Komponenten der Systemgestalt lassen sich hinsichtlich ihrer Funktion ordnen, hierarchisieren und unter bestimmten Bedingungen auch messen. In diesem Sinne können sie als „Variablen“ bezeichnet werden. Vester unterscheidet vier Typen von Variablen (Vester 1990, S. 37); diese sind nicht notwendig an Personen gebunden, sondern beziehen sich auch auf nichtmenschliche Lebewesen, Dinge, Ideen, Einstellungen, Normen, Werte und Rollen: „Aktive Variablen“: Sie beeinflussen alle anderen stark, werden von ihnen aber nur in geringerem Masse beeinflusst. Im traditionellen bürgerlichen Familiensystem wäre z. B. der sich patriarchalisch zeigende Vater hinsichtlich der familiären Außenbeziehungen und der generellen Normen für das Verhalten der Familienmitglieder eine aktive Variable; er beeinflusst durch sein Verhalten die anderen Mitglieder stark, wird aber von ihnen weniger beeinflusst. Auch relativ fest gefügte das Verhalten regulierende Normen und Werte (z. B. die im römischen Recht kodifizierte Machtsouveränität des Vaters) können als aktive Variablen verstanden werden.