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2.4.3.2.3.2 Strukturen des Systems Es lassen sich folgende Strukturen unterscheiden.
Funktionen: Wer tut was – für und gegen wen, um die gegebene Ordnung des Systems aufrechtzuerhalten bzw. zu verändern, und welcher Nutzen ergibt sich daraus für die Aufrechterhaltung, Veränderung oder gar Zerstörung des Systems? Positionen: die Bündelung von Informationswegen an bestimmten Punkten des sozialen Netzwerkes (= System) und die u. a. daraus resultierende Macht. Rollen: das Gesamt der sozialen Verhaltenserwartungen an eine Person in einer bestimmten sozialen Situation, die wiederum ihre Bedeutung durch einen bestimmten institutionellen und kulturell-normativen Kontext erhält. Regeln: auf bestimmte Kontexte und Situationen bezogene Handlungsanweisungen. Interne Hierarchie: die abgestufte Verantwortlichkeit von Mitgliedern des Systems für seine Aufrechterhaltung und die Koppelung eines „Mehr“ an Verantwortlichkeit mit einem „Mehr“ an Machtmöglichkeiten; hier geht es also um die Verfügung einzelner Elemente bzw. Subsysteme des Systems über systeminterne und -externe Ressourcen und Sanktionsmöglichkeiten. Allgemeine Beziehungsmuster: Symmetrie, Komplementarität und Reziprozität (siehe Ritscher 1998, S. 204 ff.). Spezielle Beziehungsmuster: Wer nimmt mit wem – gegen wen – wann – wo – auf welche Weise – wie oft – unter welcher Regel und wozu Beziehungen auf, die sich zwischen folgenden Polen entfalten: – Dialog vs. Kampf, – Konsens vs. Konflikt, – Kooperation vs. Konkurrenz, – Dominanz vs. Unterordnung, – Abhängigkeit vs. Unabhängigkeit,