2026-001/documents/systemische-modelle-soziale-arbeit/pages/051.md

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2.4.2 Perspektiven für die systemische Beschreibung sozialer
Wirklichkeiten im Überblick
Die vorgeschlagenen Perspektiven für die Beschreibung sozialer
Wirklichkeiten, die dadurch als soziale Systeme dargestellt werden,
sind in Abbildung 2 dargestellt. Der Blick fällt zunächst auf ihre Mitte.
Hier befindet sich eine Illustration der Idee, das System als Gestalt zu
beschreiben. Ich habe dafür die Familie gewählt Eltern, Kind, das
Fernsehgerät, deren Beziehungen zueinander durch die Pfeillinien
symbolisiert sind. Alle Mitglieder einer Familie sind durch
kommunikative Rückkoppelungsprozesse miteinander verbunden;
auch nichtmenschliche Lebewesen (z. B. Hunde) oder materielle
Objekte (z. B. ein Fernsehgerät) können als bedeutsame
Beziehungspartner verstanden werden. Sie alle bilden das System
Familie, das sich einer Außenbeobachterin u. a. durch seine
wahrnehmbare Grenze und seine Veränderungen als raum-zeitliche
Gestalt präsentiert. Mit dieser zusammen bildet die Familie
entsprechend dem Axiom der Einheit von Beobachterin und
Beobachtetem das Beobachtungssystem.
Um diese Illustration des Systems als Gestalt sind die drei
zentralen Perspektiven angeordnet: Systembeobachtung und erkenntnis, Beziehungen und das System als raum-zeitliche Gestalt.