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WR Jugendhilfe 1 05.book Seite 209 Mittwoch, 14. September 2005 7:25 19
- Cleartalk – Ein systemisches Konzept für die Zusammenarbeit in sozialen Kontexten
• Herr O.: – beteiligt sich an allen Krisengesprächen trotz hoher beruflicher Belastung – hat Hoffnung, dass sich die Situation verbessert – will gemeinsam mit der Mutter Neues ausprobieren – wertschätzt die Mutter – sieht die eigene Beteiligung im Familienprozess – hält zu seinem Sohn – macht sich große Sorgen – verhält sich freundlich und humorvoll – macht manchmal Witze. • Frau O.: – ruhige und nachdenkliche Gesprächspartnerin – hält durch trotz großer psychischer Belastung – probiert vieles aus – sorgt sich sehr um ihren Sohn – hält zu ihm – sieht die eigene Beteiligung an der Familiendynamik – lässt sich vom Vater und ihrer Herkunftsfamilie unterstützen. • Jan O.: – verhält sich angenehm und höflich – kann sich in den Mittelpunkt stellen – erfahren im Umgang mit den »Sozialprofessionellen« – beteiligt sich an der Lösungssuche – hat viele Freunde und Kumpels – kann effektiv Helfer organisieren. • Sabine O.: – möchte ihrem Bruder helfen – kann sich neuen Situationen anpassen – sagt offen, was ihr nicht passt – bildet sich in der Schule – hat konkrete Vorstellungen von ihrem späteren Berufsleben – zeigt Humor und Witz, vor allem im Kontakt mit Jan.
Allgemein lief die bisherige Zusammenarbeit der Familie mit dem Jugendamt gut. Die zuständige ASD-Mitarbeiterin fühlte sich in ihrer Rolle von allen Beteiligten wertgeschätzt und konnte zu der Familie einen guten Kontakt gestalten. Empfehlungen der fallzuständigen ASD-Mitarbeiterin für die Systemischen Klärungsgespräche:
• Positivempfehlungen (was sollte unbedingt getan werden?): – die Schwester mit einbeziehen – Humor und Leichtes zulassen und einbringen – auf die Kommunikation achten – spielerische Methoden anbieten.
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