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Mit einem solchen Vorgehen wäre ein erster Schritt
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getan, die Erkenntnisse der Sozialisationsforschung
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systematisch aufzunehmen, gegeneinander abzuwägen und
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von hier aus eine Wissensbasis bereitzuhalten, die für
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politische Entscheidungen wegweisend sein kann. In
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einigen Bereichen gibt es immerhin Ansätze dazu, zum
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Beispiel in der Gesundheitsförderung für sozial
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Benachteiligte oder in der Einrichtung früher
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Hilfsmaßnahmen. Von hier aus ist es nur ein kleiner
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Schritt, um runde Tische einzurichten, die direkt in die
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Politikberatung hineinwirken. Dies wäre dann ein aktiver
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Schritt in die Expertisierung der Sozialisationsforschung.
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Wenn man in diese Richtung weiterdenkt, dann müssen
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natürlich auch die Fachgesellschaften zusammenarbeiten,
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damit der Austausch unter den Wissenschaftlerinnen und
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Wissenschaftlern und mit der Fachöffentlichkeit zunimmt.
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Hier haben die Deutschen Gesellschaften für Soziologie
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und Erziehungswissenschaften eine große Bedeutung. In
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beiden spielt Sozialisation eine viel zu geringe Rolle. Neben
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die Aufgabe, eine gute Datenbasis zur Verfügung zu stellen,
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um praxisnah beraten und steuern zu können, gehört also
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die Aufgabe, das Thema Sozialisation wieder in den
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Fachgesellschaften zu verankern.
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Schließlich sollte auch die Lehramtsausbildung verstärkt
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in eine solche Strategie einbezogen werden. Der Bedarf ist
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hier sehr groß. Die positiven Anteile eines allgemeinen
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erziehungswissenschaftlichen Studiums sollen nicht
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kleinredet werden. Sie sind wichtig und stellen eine immer
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noch zentrale Bedingung dar, um Lehrkräfte für die Arbeit
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mit unterschiedlichen Zielgruppen zu befähigen. In der
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Darstellung zum MpR sind ja hier schon spezifische
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Herausforderungen wie die Belastungen von Kindern
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psychisch erkrankter Eltern benannt. Das war früher für
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die Sozialisationsforschung kein Thema, ein Tabu und wenn
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überhaupt ein psychologisch relevanter Zugang. Dies ist in
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der Schule eine große Problematik, die vollkommen dunkel
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