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einzurichten. Diese sind für hochentwickelte, global
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vernetzte Gesellschaften sogar charakteristisch geworden.
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Ausprobieren und Dazulernen, mit Provisorien leben und
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Spannungen zwischen widersprüchlichen Erwartungen
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aushalten – diese zuvor vielleicht nur für die Lebensphase
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Jugend charakteristischen Verhaltens- und
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Einstellungsmuster sind heute in jeder Phase des Lebens
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unentbehrlich. Dies gilt für Bildung und Beruf ebenso wie
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für Freizeit und Privatleben.
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Von Objekten zu Subjekten der Forschung
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Das MpR berührt mit dem zehnten Prinzip eine zunehmend
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relevantere Bedingung des Aufwachsens jüngerer
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Altersgruppen. Diese war immer vorhanden, Krisen und
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der Umgang mit gesellschaftlichen Herausforderungen
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werden heute jedoch wieder expliziter. Aber wie reagiert
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der Forschungsbereich darauf? Über viele Jahrzehnte
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hinweg war das MpR Instrument einer analytischen
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Betrachtung von außen. Inzwischen haben sich
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Forschungsdiskurse und Methoden gewandelt. In der
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Kindheits- und Jugendforschung, aber auch in anderen
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Zugängen innerhalb der Sozial- und
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Erziehungswissenschaften haben sich sehr sensible
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Verfahren herausgebildet, um die Lebenswelten von
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Kindern und Jugendlichen aufzunehmen. Dazu gehört auch,
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dass Kinder und Jugendliche in die Entwicklung von
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Forschungsdesigns aktiv aufgenommen werden. Dies ist
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der so genannte partizipative Aspekt innerhalb der
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Forschungsmethoden. Er ist zugleich Bestandteil einer
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Demokratisierung, weil Kindern und Jugendliche nicht
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mehr nur beforscht werden, sondern diese Forschung
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selbst anleiten sollen und davon profitieren.
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In kaum einer anderen Zeit scheint dieser Wandel der
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Zugangsweisen von Forschung sinnvoller als in der der
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permanenten Herausforderung durch gesellschaftliche und
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globalen Krisenphänomene. Im Rahmen des MpR ist damit
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