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Das politische Engagement mit der Bereitschaft, sich an
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der Gestaltung der Lebensbedingungen zu beteiligen, ist
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aus diesen Gründen zurückhaltend. Die Mehrheit der
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Bevölkerungsmitglieder partizipiert am Gemeinwesen über
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den Erfolg in der Leistungsgesellschaft, also überwiegend
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im beruflich-wirtschaftlichen Bereich. Hier ist man auch
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bereit, sich einzubringen und zu engagieren. Die
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individuelle Bewältigung von Problemen im privaten und
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schulisch-beruflichen Alltag war der großen Mehrheit
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wichtiger als die Arbeit an übergreifenden Zielen der
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Gesellschaftsreform. Die Selbstorganisation der eigenen
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Persönlichkeit und das Biografie-Management kosten ganz
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offensichtlich viel Kraft, die aus dem politischen System
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abgezogen wird.
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Politikerinnen und Politiker werden vielfach nicht mehr
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als »Sprachrohr« für die Belange und Bedürfnisse der
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Gesellschaftsmitglieder verstanden, sondern als
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Funktionäre eines abgehobenen Kartells von Parteien und
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Regierungsapparaten wahrgenommen. Viele Bürgerinnen
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und Bürger haben den Eindruck, wenig Einfluss auf die
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Entscheidungen der Politikerkartelle ausüben zu können.
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Hier entsteht ein gefährliches Gemisch von Hilflosigkeit
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und Entfremdung, verbunden mit Gefühlen der Ohnmacht
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und der Irritation. Weitverbreitet sind Ängste, dass soziale
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und wirtschaftliche Fehlentwicklungen nicht erkannt und
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politisch nicht gesteuert werden können. Es besteht eine
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reale Gefahr der Abwendung nicht nur der jungen
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Generation vom politischen System und der mangelnden
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Identifizierung mit den heutigen politischen Strukturen und
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Parteien. Die Ansprechbarkeit und Mobilisierbarkeit sind
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zwar potenziell vorhanden, müssen allerdings noch mit
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geeigneten Auslösern und Initiationsbewegungen
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verbunden werden.
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Die Re-Politisierung der jungen Generation
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