2026-001/documents/einfuehrung-sozialisationstheorie/pages/492.md

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orientiert war, die mit den Konsumgütern der Film- und
Musikindustrie sozialisiert wurde und den Beginn der
politischen Ernüchterung verarbeitete.
Heutige Formen der Distanzierung und Ernüchterung
nehmen in dieser Zeit ihren Ausgang. Zum einen durch
eine beginnende ökologische Krisenwahrnehmung, zum
anderen, weil die Konfrontation von kapitalistischen und
kommunistischen Regimen eine eingespielte, aber kaum
noch zu irritierende politische Situation erzeugte.
Die 1985 bis 2000 geborene »Generation Y« ist die
skeptische Nachfolgegeneration (Das »Y« steht in diesem
Fall auch für das englisch gesprochene »Why«). Sie
hinterfragt den Lebenslaufrhythmus typischer
Erwerbsbiografien und ist die erste Generation der
Internet-, Handy- und Smartphonenutzer, die sich nicht
nachträglich an die neuen Medien adaptieren musste.
Jetzt strömt eine neue Generation von jungen Leuten in
die Schulen und danach in die betriebliche Ausbildung, die
Hochschulen und die Betriebe. Sie wurden nach der
Jahrtausendwende geboren, sie sind die »Post-Millennials«.
Als vorläufige Bezeichnung für diese Generation hat sich
der Name »Generation Z« eingebürgert. So wenig die
vorherigen Generationenbeschreibungen im Detail
beschreiben können, wie Menschen und unterschiedliche
Gruppen ihre Epoche erleben, so sehr sind die
Generationenlabels auch nur Annäherungen an
gesellschaftliche Ausgangsbedingungen in den
Erfahrungswelten junger Menschen. Weil »Generation Z«
nun ein wenig sprechendes Label ist, wurde auch schon
eine Alternativbezeichnung eingeführt, die »Generation
Greta« (hierzu ausführlich Hurrelmann/Albrecht 2020).
Was wissen wir über diese Generation »Z« oder »Greta«?
Kinder- und Jugendstudien, darunter die World Vision
Kinderstudien, die Shell Jugendstudien, die McDonalds
Ausbildungsstudien, die Sinus Milieustudien und die JIMMedienstudien, nehmen umfangreiche, zumeist