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eingespielten Routinen, sie stellen Bildung, Ausbildung und
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den starren Takt von Ökonomie und Arbeitsleben in Frage.
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Das zehnte Prinzip geht explizit auf die Wahrnehmung
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und Verarbeitung gesellschaftlicher Krisenphänomene ein.
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In der Sozialisationsforschung wird immer deutlicher, dass
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die nachwachsende Generation normierte
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Lebenslaufentscheidungen (Qualifikation, Job, Familie)
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immer mehr in Frage stellt. Viel stärkere Priorität
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bekommt, wie gesellschaftliche Normen wahrgenommen
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und bewertet werden. Was über zwei bis drei Generationen
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hinweg als selbstverständliche Abfolge im Lebenslauf
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anerkannt wurde, gilt vielen darum heute nicht als Teil der
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Lösung, sondern als Teil des Problems.
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DAS ZEHNTE PRINZIP UNTER DER LUPE
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Eine analytische Perspektive, die hier entwickelt werden
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soll, ist vielgestaltig. Sie ist dazu gezwungen, viel
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Komplexität aufnehmen müssen, weil auf sehr
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unterschiedliche Ausprägungen des Modus der produktiven
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Realitätsverarbeitung in der Jetztzeit reagiert. Die
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Herausforderungen sind gerade dadurch begründet, dass
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gesellschaftliche Konfliktherausforderungen im Fokus des
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zehnten Prinzips stehen, die einen mehrheitlich neuen
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Charakter haben. Heute sind die Erfahrungen einer
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Generation eng an den technologischen Fortschritt, die
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sozialen Bedingungen und globale Verflechtungen
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gekoppelt. Natürlich ist keine Generation ohne ihre
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Kontexte und gesellschaftlichen Ausgangsbedingungen zu
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verstehen. Für die heutigen Lebensbedingungen ist aber
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entscheidend, dass das Ausmaß globaler
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Interdependenzbeziehungen zugenommen hat.
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Ökonomische, soziale und ökologische Herausforderungen,
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aber auch gesundheitliche Krisen wie Pandemien zeigen
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diesen Charakter der vielfältigen Verflechtungen an.
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