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benachteiligter Gruppen, bei der Erklärung sozialer
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Ungleichheiten verwiesen worden. Hier könnte das
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Begriffspaar abermals dienlich sein. Intersektionale
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Ungleichheiten sind in diesem Sinne sichtbar als das
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Zusammenspiel unterschiedlicher Faktoren, die die Fremdund Selbsteliminierung beeinflussen. Sie dienen nicht nur
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der Wissenschaft als analytische Brille. Sie sind auch
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praktisch wirksam und entscheiden darüber mit, wie
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Ausgrenzungs- und Anerkennungserfahrungen gemacht,
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eigene Handlungsperspektiven entwickelt und damit
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Ausschlussprozesse erlebt werden.
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Ungleichheit und Diversität in der Sozialisationsforschung
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Es lassen sich bereits viel Verbindungen erkennen, die das
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Thema der intersektionalen Ungleichheiten an die
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Sozialisationsperspektive anschließen. Die Verbindung mit
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der Forschung zu divergierenden Erziehungsarrangements
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ist ein solcher Anknüpfungspunkt. Herwartz-Emden, Schurt
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und Waburg (2010) können in einer Studie zeigen, wie sich
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soziale, geschlechtliche und ethnisierte Ungleichheiten in
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der familialen Sozialisation vermischen. Diese Vermischung
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bedeutet auch die Nicht-Festlegung auf ein dominierendes
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Merkmal sozialer Ungleichheit. Wiederum verweist dieses
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Ergebnis auf die Bedeutung intersektionaler, also
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verschiedener und sich gegenseitig beeinflussender
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Ungleichheitserfahrungen. Sozial-ökologisch divergierende
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Sozialisationsräume müssen also sehr genau nach
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kontextuellen und kompositorischen Merkmalen
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unterschieden werden.
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Solche kontextuellen und kompositorischen Merkmale
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der räumlichen Umgebung scheinen die
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Zugangsmöglichkeiten zu zentralen Gütern im Bildungsund Gesundheitssektor zu regulieren. Dabei zeigt sich in
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einer Untersuchung von Kirby und Kaneda (2006): Wenn
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individuelle Merkmale als Ursache ausgeschlossen werden
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(also personengebundene Kompetenzen gleich sind),
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