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intensive Forschungsdebatte einher, in der sich die
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Positionen mitunter heftig widersprechen. Der historische
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Blick in die Entstehungsgeschichte des
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sozialisationstheoretischen Denkens in den ersten
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abschnitten zeigte schon, dass bereits in der
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Gründungsphase der Soziologie, am Ende des 19. und zu
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Beginn des 20. Jahrhunderts, die Wahrnehmung sozialer
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Ungleichheiten zunimmt und Ungleichheiten damit ein
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Thema von hoher disziplinprägender Bedeutung werden.
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Ab der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg wechseln sich
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dann Wellenbewegungen der Thematisierung ab, die um
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die gegensätzlichen Diagnosen der Verschärfung und
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Verringerung von Ungleichheiten gruppiert sind. Daneben
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haben sich in den vergangenen drei Jahrzehnten immer
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deutlicher die Konturen eines autonomen Feldes der
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Ungleichheitsforschung und Sozialstrukturanalyse
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herausgebildet, in der nichtsdestotrotz (und
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paradoxerweise) das Ungleichheitsthema fast vor dem
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Verschwinden stand, weil soziologische Ansätze das Ende
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der klassischen Verteilungsungleichheiten vermuteten
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(Beck 1983, 1986; hierzu die Beiträge in
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Bittlingmayer/Bauer 2006). Am weitesten scheint darum
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heute eine Perspektive zu reichen, die die Bedeutung einer
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ungleichen Ressourcenausstattung mit der Perspektive auf
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individuelle Lebensstile verbinden kann.
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