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eines Menschen sehr wohl mit der Zugehörigkeit zu
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spezifischen Großgruppen in Verbindung stehen. Dies
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unterlegt das Beispiel der in »bestimmten« Wohngegenden
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konzentrierten oder, wie der Fachterminus lautet,
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»segregierten« einkommensschwachen und ethnisch
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marginalisierten Bevölkerungsgruppen (Keller 2005).
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Konsequenzen für die Lebensführung
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In den Wachstumsgesellschaften (vor allem des globalen
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Nordens) wird die kompositorische Zusammensetzung
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hinsichtlich der ethnischen Zugehörigkeit und der
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nationalen Herkunft immer diversifizierter. Wegen des
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hohen Lebensstandards der reichen Länder und der
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international verflochtenen Arbeitsmärkte ist der Anteil der
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Zuwanderer aus anderen Ländern und Kulturen in den
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letzten fünfzig Jahren in den meisten westlichen
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Gesellschaften kontinuierlich angewachsen. In Deutschland
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liegt er bei rund einem Viertel der Gesamtbevölkerung, in
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der jüngsten Generation schon bei knapp der Hälfte (wenn
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der Migrationshintergrund in der Eltern- und
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Großelterngeneration einbezogen wird).
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Für einen großen Teil der Zuwandererinnen und
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Zuwanderer waren die Voraussetzungen für die
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Bewältigung lebenslaufspezifischer Herausforderungen in
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den Prozessen Bildung, Qualifikation und Erwerbsarbeit in
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der Regel schlechter als für die Einheimischen. Sind
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Menschen mit Migrationshintergrund sozial und kulturell
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schlecht integriert, verfügen sie auch nicht über die
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sozialen Ressourcen, um die für die jeweilige Lebensphase
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typischen Belastungen bewältigen zu können.
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Entsprechend groß ist das Risiko, dass soziale und
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gesundheitliche Entwicklungsstörungen auftreten.
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Mit dem Bezug auf dynamische gesellschaftliche
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Bedingungen der Ausprägung von kontextuellen und
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kompositorischen Ungleichheiten, die eine hohe Relevanz
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für die Ausprägung von Lebenschancen besitzen, geht eine
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